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Internationale Spielarena als Höhepunkt

Teilnehmer blicken auf den Abschluss des Comenius-Projekts in Bulgarien zurück (Teil 5)

Comeniusgruppe vor der Nationalbibliothek in Plovdiv

Comeniusgruppe vor der Nationalbibliothek in Plovdiv

Zwei Schülerinnen berichten vom ersten Tag: Mit Spannung und Müdigkeit in den Knochen ging es am 7. April um 5 Uhr morgens von Brakel in Richtung Bulgarien mit dem Ziel, das Abschlusstreffen mit unseren Partnerschulen aus dem G.A.L.E. Comenius-Projekt durchzuführen. Gleich nach der Landung in Sofia wurden wir von bulgarischen Freunden herzlich empfangen und mit einem Kleinbus durch die für uns unbekannte und eindrucksvolle Landschaft, weite Ebenen und am Horizont schneebedeckte Berge in die zweitgrößte Stadt des Landes, Plovdiv, gefahren. Kaum im Hotel angekommen, nutzten wir die Gelegenheit, alte Kontakte zu unseren Partnern aus den anderen Ländern (Italien, Ungarn, Rumänien, Griechenland) aufleben zu lassen und uns mit ihnen angeregt, natürlich auf Englisch, zu unterhalten.

Das war ein beeindruckender Anfang dieser Reise nach Bulgarien und wir sind gespannt, was uns jetzt noch erwartet.

(Text: Lydia Paul und Evelyn Albrecht)

Der Bericht vom ersten Tag war noch keinen halben Tag online, da erreichte uns die E-Mail mit dem Bericht vom 8. April, verfasst von drei Schülerinnen:

Nach einem kurzen Frühstück konnten wir den zweiten Tag in Plovdiv beginnen. Der erste Programmpunkt des Tages war die Besichtigung der National Library, für uns deutsche Delegation verbunden mit der sehr persönlichen Begrüßung im deutschen Lesesaal, der speziell für Schülerinnen und Schüler eingerichtet ist, die unsere Sprache erlernen wollen.

Amphitheater von Plovdiv

Amphitheater von Plovdiv

Weiter ging es bei sonnigem Wetter zur „Old Town“, durch welche wir eine Führung bekamen. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie sich die Altstadt vom heutigen modernen Stadtzentrum unterscheidet. Antike Häuser aus der Zeit der „Nationalen Wiedergeburt“ machen hier den Charme der Stadt aus. Vor allem das Amphitheater war den Anstieg wert, da es einen atemberaubenden Blick über Plovdiv bietet.

Auf der Bowlingbahn

Nun war es Zeit, sich gemeinsam zu stärken, um den Nachmittag mit allen Gruppen im Vergnügungszentrum „Excalibur“ zu verbringen. Wir fuhren Go-Kart, was für jeden ein großer Spaß war. Auch das anschließende Bowling verbreitete heitere Stimmung, wodurch der Tag perfekt abgerundet wurde.

Den Tag beendeten wir gemeinsam in einer Bar, wo wir unsere Erlebnisse austauschten.

 (Text: Luisa Richter, Carolin Bömelburg, Ann-Kristin Gödde)

9. April:

Morgens ging es bereits um 7.30 Uhr los, was sich als relativ stressig erwies, da das Frühstück erst um 7 Uhr freigegeben wurde.

Nachdem dann alle sechs Nationen in zwei Bussen untergebracht waren, starteten diese in Richtung Sofia, der Hauptstadt Bulgariens. Zusammen mit zwei Touristenführern besichtigten wir dort zunächst ein Technikmuseum, in dem es neben der Entwicklungsgeschichte des Autos auch Experimente der Physik und Chemie zu bestaunen gab. Teils wurden diese Versuche direkt auf Englisch erklärt, teils mussten sie von einer bulgarischen Lehrerin ins Englische übersetzt werden.

Nach diesem ersten Museum ging es mit den Bussen weiter zur Alexander-Newski-Kathedrale, welche sich als christlich-orthodoxes Gotteshaus durch die vielen massiven Goldelemente äußerst prunkvoll zeigte.

Nachdem sich die internationale Gruppe zu Mittag gestärkt hatte, steuerten wir ein Kunstmuseum an, das viele Bilder der „Foreign modern art“ zu bieten hatte.

Zu guter Letzt ließen wir den gemeinsamen Ausflug in die Landeshauptstadt mit einem Besuch der öffentlich zugänglichen „United Buddy Bears“-Ausstellung ausklingen, die von Künstlern aus 120 Ländern gestaltet wurde und auf ihrer Reise um den Globus für zwei Tage Station in Sofia machte. Sie wirbt weltweit für mehr Toleranz und Völkerverständigung, ganz im Zeichen unseres Projektes.

Mit vielen neu gewonnenen Erfahrungen fuhren wir zu unserem Hotel zurück und schlossen den ereignisreichen Tag mit einem leckeren, gemeinsamen Abendessen ab.

(Text: Mario Skalecki)

10. April:

Etwas ausgeschlafener als zuvor ging es am Morgen nach dem ausgewogenen Frühstück, welches aus zwei Muffins bestand, auf zu einem sehr interessanten Berg: Mit den aufmunternden Worten des Reiseführers („I can`t wait to be there“) erklommen wir mit dem Bus die enge Bergstraße, immer dem Abgrund nahe. Oben angekommen besichtigten wir eine alte Bergkirche, ganz besonders Mutige durften sogar ein dunkles Verließ betreten und fanden Knochen sowie Schädel längst verstorbener Menschen.

Auf dringlichen Wunsch Frau Riese-Schwarzers trieben wir es nicht bis zur ungesicherten, 200 Meter abfallenden (Berg-)Spitze, sondern machten kurz zuvor kehrt.

Unten wartete bereits Herr Junge auf uns, dem es beim Anblick der Höhe ziemlich mulmig geworden war und der nun froh war, uns alle wohlbehalten wieder zu sehen.

Unser Mittagessen nahmen wir, wie schon so oft, in einem A-Klasse-Restaurant mit C-Klasse-Essen ein.

Zurück in Plovdiv wartete ein freier Nachmittag auf uns, den wir bei strahlendem Sonnenschein auf der Kartbahn verbrachten. Dabei lieferten sich die ungarischen und unsere deutschen Jungs ein heißes Rennen, bei dem die ersten beiden Podestplätze von Ungarn belegt wurden und die Bronzemedaille an Mario ging. Merlin aber wurde Sieger unserer Herzen!

Das Abendessen nahmen wir wie immer im extra für uns geöffneten Restaurant „Chilli“ ein.

Dann ging es auf zur internationalen Party, die in der Aula der bulgarischen Schule stattfand. Nach anfänglichen Bedenken hatten wir am Ende viel Spaß und tanzten mit den Lehrern „Cowboy und Indianer“.

Zurück im Hotel fielen wir erschöpft ins Bett und erwarteten mit Spannung den nächsten Tag, an dem das Finale unseres Projekts stattfinden sollte.

Angelina Middeke, Denise Grewe, Theresa Lütkefend, Lena Walter

11. April (letzter Tag):

Der 11. April war nicht nur der letzte Tag des Bulgarienaufenthalts und unseres Projekts: Es war der Tag, auf den wir zwei Jahre hingearbeitet haben.

Sieben international zusammengesetzte Gruppen spielten gegeneinander und beantworteten Fragen zu verschiedenen Themenbereichen wie z.B.: Kunst, Erdkunde, Geschichte oder Mathematik: Das Foto zeigt unsere Spiel-Arena mit den verschiedenen internationalen Teams. Nach zwei Stunden Spaß und Rätselraten gewann letztendlich die gelbe Gruppe. Da das spanische Team an unserem Treffen in Bulgarien leider nicht teilnehmen konnte, waren sie live per Webcam zugeschaltet. Interessiert begleiteten uns das bulgarische Fernsehen und ebenso der Bürgermeister von Plovdiv.

Nach einer Stärkung am Buffet führten die Bulgaren, Rumänen und Griechen traditionelle Tänze auf und brachten uns so ein Stück ihrer Kultur näher.

Abends trafen sich alle Teams zu einem Abschlussessen. Es wurde gegessen, getrunken, getanzt und gelacht und man konnte deutlich spüren, dass niemand wirklich gehen wollte. Trotzdem ging es dann um halb zwölf wieder ins Hotel zurück, aber an Schlaf war nicht zu denken. Die letzten drei Stunden bis zu unserer Abreise um halb drei verbrachten wir mit den Ungarn und Rumänen in der Hotelbar. Der endgültige Abschied fiel uns schwer, denn innerhalb der vergangenen zwei Jahre wurden nicht nur Kontakte geknüpft, sondern auch Freundschaften geschlossen. Was uns nun bleibt, sind die Erinnerungen und natürlich die Verbindung über Facebook.

Mit dem Bus ging es dann zum Flughafen in Sofia und von dort aus mit dem Flugzeug nach Dortmund. Eine Reise mit vielen Eindrücken und neuen Freundschaften ging mit der Ankunft mittags am Brakeler Bahnhof zu Ende.

Kristin Dickhausen

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