SV – Tagung 2009

  

Am Dienstag, dem 3. November, war unsere SV, einschließlich unserer Vertrauenslehrerin Frau Aldenhoff, zum Jahrestreffen der SV der katholischen Schulen nach Brilon eingeladen, was wir natürlich dankend annahmen. Nach der knapp 1- stündigen Fahrt wurden wir direkt nach unserer Ankunft herzlich vom Schulleiter Herrn Stratmann empfangen, der uns sogleich in die Caféteria der Marien-Realschule brachte. Wie sich herausstellte, wurde die Cafeteria erst kürzlich renoviert, und so fanden wir uns in einem freundlichen, bunten und ansprechend gestalteten Raum wieder. Schon viele andere Schulen waren vor uns eingetroffen und hatten bereits Platz genommen, und so dauerte es nicht lange, bis wir einige bekannte Gesichter sahen und uns unter die bereits frühstückende Menge mischten.Nach der offiziellen Begrüßung durch  Herrn Startmann sowie den Schulträgervertreter Herrn Dr. Gerhardts begaben wir uns nun also in das obere Stockwerk der Schule,  wo wir in der Kapelle einen Morgenimpuls durchführten, der unter anderem eine kurze Geschichte und Gebete enthielt.Frisch gestärkt und voller Tatendrang wandten wir uns nun dem eigentlichen Tagesplan zu, der zuallererst ein Referat von Dr. Gerhardts vorsah, in dem er die Rechtsgrundlagen der SV-Arbeit kurz beschrieb und uns anschließend erklärte, was man als SV-Vertreter einer katholischen Schule in freier Trägerschaft  wissen müsse, unter anderem welche Rechte und Pflichten man besitze.Daraufhin stellte uns Marian Wilde, unser stellvertretender Schülersprecher des letzten Jahres, einen Bericht aus seiner Arbeitsgruppe für das „Leitbild für die kath. Schulen in freier Trägerschaft des Erzbistums Paderborn“ vor. Da die Arbeit noch nicht abgeschlossen war, konnte er zwar kaum Konkretes nennen, doch es wurde auf jeden Fall das Interesse aller Anwesenden geweckt und Spannung erzeugt auf das, was da noch kommen mag.Schließlich teilten wir uns alle in Gruppen auf, die verschiedene schulbezogene Themen besprechen und diskutieren sollten, letztlich sollte jeder von jedem lernen und etwas für seine eigene Schule mitnehmen. Marian und ich entschlossen uns, an der Gruppenarbeit zum Thema „Schüler helfen Schülern, Übermittags-/Hausaufgabenbetreuung u. a. m.“ teilzunehmen, woraufhin Frau Aldenhoff sich für das Thema „Schulsozialarbeit“ entschied.Leider mussten wir feststellen, dass die meisten vertretenen Schulen entweder Gymnasien oder Realschulen waren und wir so Schwierigkeiten hatten, etwas Hilfreiches mitzunehmen, da der Schwerpunkt auf den unteren Jahrgangsstufen lag oder Themen angeschnitten wurden, die für uns von keiner Bedeutung sind, da es bei uns z. B. keinen Nachmittagsunterricht im eigentlichen Sinne gibt.Frau Aldenhoff hingegen hatte Erfolg und konnte berichten, dass wir zusammen mit dem Gymnasium Brede die einzigen Schulen sind, die eine Schulsozialarbeiterin besitzen.  Viele andere Schulen wussten nicht einmal, wie sie sich um eine Sozialarbeiterin bemühen können. So konnten wir schließlich als Hilfe für andere Schulen und vielleicht sogar auch als Vorbild dienen.Kurz vor Ende unseres Besuches konnten wir dann noch am Mittagessen teilnehmen, was wirklich gut geschmeckt und satt gemacht hat und bei dem wir natürlich wieder die Möglichkeit hatten, uns mit Schülern anderer Schulen zu unterhalten und auszutauschen.Schließlich trafen wir uns alle wieder in der Aula, wo wir die Ergebnisse unserer Gruppenarbeiten vorstellten  und eine kurze Abschlussdiskussion führten. Ich denke, ich spreche für alle Teilnehmer, dass es auf jeden Fall eine tolle Erfahrung war, dass es viel Spaß gemacht hat und wir alle etwas dazu gelernt und mit nach Hause genommen haben.Tobias Lappe (12 b / Schülersprecher)