Zukunft der Ersatzschulen

Parteien beantworten Elternfragen

Die Arbeitsgemeinschaft der Schulpflegschaften katholischer Schulen im Erzbistum Paderborn (KED) hat mit Blick auf die Landtagswahl in ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr einen Fragenkatalog an die großen politischen Parteien zusammengestellt, der insbesondere die Belange von Ersatzschulen in kirchlicher Trägerschaft berücksichtigt.

Bildungspolitik: Parteien beantworten Elternfragen
 
KED-AG stellt das Kind in den Mittelpunkt
 
Paderborn, 13. April 2010 –  Das Elternrecht auf freie Schulwahl, die künftige Rolle der Ersatzschulen in Nordrhein-Westfalen und deren Finanzierung, die Zukunft des Religionsunterrichts – Fragen wie diese hat die Arbeitsgemein-schaft der Schulpflegschaften katholischer Schulen im Erzbistum Paderborn (KED) den fünf großen Parteien im Land gestellt und Antworten bekommen. 
 
Die bildungspolitischen Konzepte werden maßgeblich sein für den Ausgang der Landtagswahl am 9. Mai in Nordrhein-Westfalen, darüber sind sich Experten einig. Die Arbeitsgemeinschaft der Schulpflegschaften katholischer Schulen hat deshalb in ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr einen Fragenkatalog zusammengestellt, der insbesondere die Belange von Ersatzschulen in kirchlicher Trägerschaft berücksichtigt.
CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ haben neun Fragen bekommen mit der Bitte um Beantwortung. „Wir freuen uns, dass alle Parteien reagiert haben und die Bekenntnis- und Ersatzschulen als wichtige Bestandteile des Schulsystems wertschätzen“, sagen Frank Spiegel und Dr. Franz Feyerabend, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. Auch das Bekenntnis zur Unverzichtbarkeit der Elternmitwirkung und  Erziehungspartnerschaftsei erfreulich und ermuntere zu weiterem Engagement. Die Reaktionen der Parteien böten einen aufschlussreichen Einblick.  
 
„Selbstverständlich wissen wir, dass Bildungspolitik allein nicht das entscheidende Kriterium für das Kreuz auf dem Wahlzettel sein kann“, sind sich die Sprecher einig. Gleichwohl komme dieser gerade für gegenwärtige und künftige Eltern eine besondere Bedeutung zu. Als Vertreter von fast 20 000 Eltern im Erzbistum Paderborn sehe die KED sich daher in der Pflicht, diese sachlich zu informieren. Die Ergebnisse der Befragung sind daher auch den Mitgliedern zugeleitet worden.
 
„Wir sind ein parteipolitisch unabhängiger Interessenverband katholischer Eltern und werden uns nicht in schulpolitischen Strukturdebatten aufreiben. Ausgehend vom christlichen Menschenbild steht für und das Kind in der Mitte aller Überlegungen“, sagen Frank Spiegel und Dr. Franz Feyerabend. Schulstrukturdebatten seien immer politisch geprägt und führten in der Regel zeitnah zu keinen konkreten Resultaten. Bewusst will die KED-AG die Antworten der Parteien unkommentiert lassen. Die Eltern im Bistum Paderborn wünschen sich eine Landesregierung, die auch für die Kinder in Nordrhein-Westfalen einen Gewinn bedeutet. 
 
 
(Die Zusammenfassung der Wahlfragen der Arbeitsgemeinschaft der Schulpflegschaften katholischer Schulen im Erzbistum Paderborn (KED) finden sich ebenfalls im Anhang dieser eMail.)

Eine Zusammenfassung der Wahlfragen finden sie in unserem Downloadbereich.