Langeweile, Übermut, Achtlosigkeit: eine gefährliche Mischung…

Bundespolizist Albert Holtkamp informierte zahlreiche Klassen über Gefahren auf Bahnanlagen

Oft passieren sie aus gefährlicher Achtlosigkeit, ebenso häufig aus Langeweile und Übermut: folgenschwere, ja tödliche Unfälle auf Bahnanlagen. Um unsere Schülerinnen und Schüler über diese Gefahren gründlich aufzuklären, gastierte in den vergangenen Wochen gleich mehrfach Albert Holtkamp, Präventionsbeamter der Bundespolizeiinspektion Münster, am Gymnasium Brede.

Marie Heidasch, Maren Göllner, Celina Daniel, Anna-Lena Lücke und Phyllis Gievers aus der 7c sind umfassend über die Gefahren auf Bahnanlagen informiert worden (v.l., außerdem im Foto: POK Albert Holtkamp).
Marie Heidasch, Maren Göllner, Celina Daniel, Anna-Lena Lücke und Phyllis Gievers aus der 7c sind umfassend über die Gefahren auf Bahnanlagen informiert worden (v.l., außerdem im Foto: POK Albert Holtkamp).

Die Schülerinnen und Schüler unserer Unter- und Mittelstufe berichteten dabei in großer Übereinstimmung und in den höchsten Tönen von der Überzeugungskraft des Polizeioberkommissars: Ohne Effekthascherei, dafür mit umso mehr Eindringlichkeit verschwieg er den Kindern auch nicht die gravierenden und lebensgefährlichen Folgen, die scheinbar harmlose Spielchen und Streiche auf Bahnanlagen haben können.

So erfuhren die Fünft- bis Siebtklässler, dass ein Zug mit 100 km/h Geschwindigkeit sage und schreibe einen Kilometer für den Anhalteweg benötigt. Außerdem lernen sie die Geschichte des jungen Daniel kennen, der widerwillig an einer Mutprobe teilnahm und bei einem Unfall die Fähigkeit zu sprechen verlor. Albert Holtkamp warb besonders darum, sich beim täglichen Warten auf den Zug fair und rücksichtsvoll zu vehalten, denn so ließen sich schwere Unfälle vermeiden.

Alle Schülerinnen und Schüler der Aktion waren sich anschließend einig: „Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz!“

Für Fragen zum Thema gibt es eine kostenlose Hotline:

  • 0800 6 888 000

Weitere Informationen sind außerdem auf folgenden Homepages erhältlich:

  • www.bundespolizei.de
  • www.polizei-beratung.de

Text und Foto: Kai Hasenbein