Arbeit am Comeniusprojekt wieder aufgenommen

12 Schülerinnen und Schüler treffen sich in Italien mit sechs anderen Nationen

Seit mehr als einem Jahr arbeiten 20 Zwöftklässler des Gymnasiums Brede am Comeniusprojekt „Games and Learning in Europe“ mit dem Ziel ein Spiel zu entwickeln, das sich mit den kulturellen und historischen Hintergründen der sieben teilnehmenden Länder befasst. Diese sind neben Deutschland auch Spanien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Ungarn und Italien. Um das von der EU geförderte Spiel auf die Beine zu stellen, wurden die Jugendlichen in kleine Arbeitskreise aufgeteilt, die sich mit verschiedenen Informationen aus ihrem Land befassten. Diese wurden gesammelt und auf einem für alle Länder zugänglichen Blogger zusammengetragen.

Damit das Projekt schneller Form annimmt und intensiver durchgeführt werden kann, hat dieses Jahr bereits zum zweiten Mal ein internationales Treffen der sieben Nationen stattgefunden. Nachdem sich die Schüler im letzten November auf der griechischen Insel Lesbos schon kennengelernt hatten, trafen sich die Teilnehmer in der letzten Oktoberwoche erneut. Dieses Mal war das Reiseziel der italienische Ort Colle di Val d’Elsa, eine toskanische Kleinstadt nahe Florenz. Zunächst bot das Zusammentreffen die Möglichkeit in Anwesenheit aller Länder das Spiel weiterzuentwickeln. Nach langen Debatten wurden letztlich die offiziellen Regeln festgelegt und die Quizkarten aus den bereits angesammelten Hintergrundinformationen erstellt. Jedoch war nicht nur die Entwicklung des Spiels von Wichtigkeit in dieser Woche, sondern auch das internationale Verständnis zwischen den Ländern. Die 12 Schülerinnen und Schüler der Brede, die zusammen mit ihren Lehrinnen Frau Brunn und Frau Roos in die idyllische Stadt reisten, hatten die Chance einen Einblick in das Leben von Jugendlichen aus sechs anderen Nationen zu bekommen und konnten internationale Bekanntschaften schließen.

Vor allem das Gastgeberland konnte dem internationalen Besuch einen Einblick in ihr Leben gewähren. Denn neben der Arbeit am Projekt standen in der Woche zwei Tagesausflüge nach Siena und Florenz auf dem Programm, wo die Schüler die altertümlichen Gebäude und Gassen bewundern konnten und sie einen Einblick in den italienischen Lebensstil bekamen. Auf dem kulturellen Programm standen neben Stadtführungen und Museumsbesuchen auch der Besuch in den Uffizien in Florenz, einer der bekanntesten Kunstgalerien der Welt und der Basilica di San Domenico in Siena.

Mit einigen neuen Eindrücken  und viel Pizza im Bauch kehrten die Gymnasiasten nach sechs Tagen in die Heimat zurück, wo das Projekt nun in die nächste Runde geht und die Untergruppen Mathematik und Naturwissenschaften behandelt werden.

Bis Mai 2011 wird die Kommunikation nun wieder auf rein virtueller Basis stattfinden, bis sich alle Teilnehmer in Bulgarien wiedertreffen. Dort wird das bis dahin fertiggestellte Spiel von den Schülerinnen und Schülern erprobt, womit das Projekt nach zwei Jahren intensiver Zusammenarbeit abgeschlossen ist. Die neuen Freundschaften jedoch werden wahrscheinlich noch länger bestehen bleiben und die zahlreichen Erfahrungen nicht so schnell aus den Köpfen verschwinden.“

(Theresa Lütkefend)

Disclaimer:

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.