Frieda Beermann (6b) gewinnt den Schulentscheid

Zwei Schülerinnen aus dem Jahrgang 6 berichten uns von einem spannenden Lesewettbewerb

Es ist eine gute Tradition, dass am 6. Dezember, dem Fest des Heiligen Nikolaus, die Schulsieger beim Lesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels  am Gymnasium Brede ermittelt werden. Sechs Schülerinnen, die in der Klassenausscheidung den ersten bzw. zweiten Platz belegt hatten, stellten sich der erneuten Herausforderung, vor ihren Mitschülerinnen und einer kritischen Jury einen selbst ausgesuchten und einen fremden Text zu lesen.

Leider konnten nicht alle Leserinnen gewinnen und es fiel der Jury schwer, die Schulsiegerin zu ermitteln. Frieda und Antonina, zwei der Erstplatzierten, erzählen:

Wie für uns der Lesewettbewerb war? Zuerst haben wir uns für den Wettbewerb in der Klasse ein Buch ausgesucht, eine Lieblingsstelle gefunden und die Einleitung geschrieben, d.h. den Inhalt des Buches knapp zusammengefasst und die Lieblingsstelle eingeordnet. Danach: üben, üben, üben…

Schon der Wettbewerb in der Klasse war sehr aufregend. Der Höhepunkt: die Auslosung der Lese-Reihenfolge. Bloß nicht als Erste! Kurz bevor wir lesen mussten, haben wir gezittert und waren TOTAL aufgeregt. Doch beim Lesen – oh Wunder – fiel aller Stress von uns ab. Dann hieß es warten, weil die Klassenausscheidung – wegen der höheren Teilnehmerzahl – ja an zwei Tagen lief. Wir waren total happy, dass wir Erste und Zweite geworden waren.. Und dann ging’s wieder von vorne los: SUCHEN, FINDEN, ÜBEN…. Aber seltsamerweise waren wir VOR dem Schulentscheid viel entspannter als vor der Klassenausscheidung – inzwischen waren wir ja fast alte Hasen.  Aber ein bisschen Aufregung war dann doch dabei – die kam am Morgen, als wir wieder im Wettbewerb standen. Nach etwas über einer Stunde hatten wir es geschafft, doch da begann das Warten. Die Jury zog sich zurück und – der Nikolaus kam. Vor lauter Aufregung haben wir nicht viel von dem mitbekommen, was er so über unsere Klassen sagte. Manches hat er bemängelt, vieles gelobt, manches hat er auch vergessen. Er ist ja schon ein alter Herr. Da darf man schon einmal etwas vergessen.

Und dann wurde es ganz spannend: Nach einer endlos scheinenden Zeit kamen die Jurymitglieder zurück und Herr Dr. Molitor, unser Schulleiter, begann mit der Siegerehrung. Namentlich wurden wir aufgerufen. Antonina Govorov (6b) war total baff und superglücklich, als ihr Name als erster genannt wurde: dritter Platz. Die Klasse 6c jubelte, als ihre Mitschülerin Vanessa Lüke als Zweitplatzierte genannt wurde. Die letzten Sekunden wurden zu Stunden – Dr. Molitor wurde viiiiel langsamer – so schien es uns. Siegerin: Frieda Beermann (6b), mit diesem – fast Doppel- – Erfolg hatten wir absolut nicht gerechnet. Wir beide waren überglücklich.

Wir sind jetzt zwar unter den Siegerinnen, aber selbst wenn wir nicht ganz vorne angekommen wären: Dabei sein ist alles und alles hat uns riesigen Spaß gemacht. Ist doch mal anders als Unterricht!

Allen Schülerinnen, die auf den unterschiedlichen Ebenen am Lesewettbewerb teilgenommen haben, danken wir, dass sie sich dieser Herausforderung gestellt haben, denn es ist ja auch viel dafür vorbereitet und geübt worden. Es waren spannende Entscheidungen. Den Siegerinnen gratulieren wir ganz herzlich und wünschen Frieda einen guten Erfolg auf der Kreisebene.

Text: Antonina Govorov, Frieda Beermann (beide 6b); Schwester Maria-Theresia

Fotos: Alexa Mönnikes; Red.: Kai Hasenbein