Beim Abschied flossen viele Tränen

Tabea Quante (9b) berichtet über den Frankreichaustausch 2012

Die Homepage-Redaktion erreichte gestern ein Bericht über den diesjährigen Frankreichaustausch des Gymnasiums: "Als am Dienstag, 28.2.2012, unsere Austauschpartner, um 14 Uhr mit einer kleinen Verspätung ankamen, herrschte erst einmal Unordnung. Doch als dann jeder seinen Austauschpartner mit einem Kuss rechts und einem Kuss links begrüßt hatte, konnten alle endlich nach Hause fahren. Bei uns Zuhause waren die Franzosen jedoch über die Größe unserer Häuser positiv entsetzt, da sie in Frankreich nur kleine Ein-Etagenhäuser haben. Für uns alle war der erste Tag erstmal ungewohnt, besonders wegen der fremden Sprachen, doch trotzdem ging er schnell um.

Am Mittwoch fuhren wir alle zusammen zuerst zu den Externsteinen, besichtigten dann das Hermannsdenkmal, auch wenn man bei dem Nebel dort nichts erkennen konnte, und gingen anschließend zusammen mit unserem Austauschpartner in Detmold essen, shoppen etc. Beim Shoppen zeigten sich viele weitere Gemeinsamkeiten: Alle kannten McDonalds, den es jedoch nicht in Detmold gab. Am Nachmittag waren wir dann noch im Aqualip schwimmen.

Donnerstag dann lernten die Franzosen unsere Schule kennen und entdeckten den deutschen Unterricht, wo man sie freundlich aufgenommen hatte. Mittags wurden wir beim Bürgermeister empfangen, der uns klar machte, wie wichtig es ist unser Land zu repräsentieren und unsere Freundschaft zu pflegen. Den Nachmittag konnten wir dann zusammen mit unseren Franzosen verbringen.

Am Freitag fuhren wir nach Hameln. Dort lernten wir den Rattenfänger kennen, der uns ein Stück auf seiner Flöte vorspielte und uns seine Geschichte erzählte; anschließend machten wir eine Stadtführung. Danach hatten wir ca. 3 Stunden Zeit um uns in der Innenstadt aufzuhalten. Im Anschluss besichtigten wir eine Glasbläserei, wo wir beobachten konnten, wie eine Glasvase hergestellt wird und auch, wie ein kleines Glaspferd in Sekunden geformt wird.

Am Abend fuhren wir zur Schenkenküche, in der wir uns erstmal satt aßen und anschließend der Holzschuhtanz getanzt wurde. Nach dem außergewöhnlichen Tanz folgte Musik, zu der besonders die Franzosen tanzten.

Das Wochenende verbrachte jeder der Franzosen in seiner eigenen Familie.

Der Montag, 5.3. war der letzte Tag der Begegnung. Wir Bredenschüler hatten ganz normalen Unterricht, während die Franzosen die Brauerei in Rheder besichtigten.

Dann brach schon der letzte Nachmittag an und um 18.00 Uhr hieß es endgültig Abschied nehmen. Es flossen viele Tränen bei der letzten Umarmung, bevor unsere Austauschpartner mit dem Bus davon fuhren.

Zusammenfassend war die Woche eine schöne, neue Erfahrung, in der wir viel Spaß hatten und wir eine andere Sprache besser kennenlernten.

Ein herzlicher Dank gilt Tabea Quante aus der Klasse 9b, die für uns etliche Eindrücke des Austausches zusammengestellt hat.