Der Countdown läuft: Wichtige Tipps auf der Zielgeraden zur Romfahrt aus erster Hand

Die „Romfieberkurve“ steigt allmählich an: In zwei Info-Veranstaltungen überbrachte Hans Höffmann aus Vechta, Veranstalter der großen Schulfahrt nach Rom, am heutigen Montag die letzten Neuigkeiten an die Brede. Vor zweifach „ausverkauftem Haus“ in der Turnhalle gab er allen nützliche Tipps, aber auch unverrückbare Regeln mit auf den Weg, von denen einige hier zusammenfassend wiedergegeben werden sollen.

Matthias Koch, Abteilungsleiter Gymnasium und Koordinator der Romfahrt an den Schulen der Brede, hatte zudem noch eine Überraschung parat: Anke und Peter Schanz von der Firma „Blautann-Film“ aus Bad Lippspringe sind vom Erzbistum beauftragt worden einen Film über die Schule zu drehen und waren von der Romfahrt so begeistert, dass sie sich spontan entschlossen haben, mit uns nach Rom zu fahren, um dort auch zu drehen. Ziel ist die Erstellung eines eigenen Rom-Films, den möglichst alle Schülerinnen und Schüler anschließend bekommen sollen.

Das Ehepaar Schanz stellte sich während der Infoveranstaltungen den Anwesenden vor und zeichnete auch gleich das erste Material auf.

Hier nun aber die versprochenen Hinweise, Tipps und Regeln:

Thema „Information“:

Im Laufe dieser Woche werden Briefe verteilt, in denen individualisierte Informationen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammengestellt sind. Darin wird beispielsweise über die Belegung der Unterkünfte Auskunft gegeben. „Melden Sie sich ruhig und rechtzeitig, wenn es Unstimmigkeiten gibt“, ermunterte Hans Höffmann.

Thema „Abreise“:

Am Tag der Abreise (Freitag, 21. September 2012) werden der Bredenweg und das Schulgelände nachmittags nicht mehr zu erreichen sein, da die gesamte Straße für die Organisation der Abreise benötigt wird!

„Wir werden die Schule aber am Vorabend und am Morgen des Abreisetages öffnen, damit Sie Ihre Koffer schon vorher abgeben können. Ihr Auto können Sie, wenn Sie ihr Kind dann zur Abreise bringen, etwas weiter außerhalb parken. Wir bitten dringend darum, möglichst Fahrgemeinschaften zu bilden oder aber mit dem Zug anzureisen“, sagte Matthias Koch. Ebenso bat er alle Brakeler, zu Fuß zur Brede zu kommen.

Ab 15 Uhr beginnt die Abschiedszeremonie: Hierzu sind die Eltern ausdrücklich herzlich eingeladen. Zunächst werden dabei die Busse beladen, anschließend der Reisesegen auf dem Schulhof erteilt. Um 16 Uhr erfolgt die spektakuläre Abfahrt. Matthias Koch: „Eine Skizze zum Thema Abfahrt wird noch rechtzeitig auf unsere Homepage gestellt.“

Thema „Sicherheit“:

„Eine Garantie für absolute Sicherheit gibt es nicht, aber dass wir alles dafür tun, dafür gibt es eine Garantie“, versprach Hans Höffmann. Zum Sicherheitskonzept gehörten beispielsweise reale Fahrerwechsel: „Unsere Fahrer wechseln nicht nur von Bus 1 zu Bus 2!“

Thema „Busfahrt“:

„Gemeinsam losfahren, gemeinsam ankommen, zwischendurch aber getrennt fahren“, lautet das Motto der Höffmann-Flotte. Immer zwei bis drei Busse bilden zusammen einen Convoy – auch, um auf den angesteuerten Raststätten kein Chaos auszulösen. In einem Bus fahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus bis zu zehn Wohneinheiten zusammen, das sei organisatorisch zweckmäßig. Vor Ort werden alle von örtlichen Betreuern vom Bus zu den Unterkünften gebracht.

Thema „Koffer und Kleidung“:

Faustregel „Nummer 1“ hinsichtlich der Kofferfrage: Jeder muss sein Gepäck selber tragen können! Fehlen sollten keinesfalls ein Paar guter Schuhe sowie eine einfache Regenjacke in Plastikausführung. Empfehlenswert sei auch das Mitführen eines eigenes Kissens sowie eines Schlafsacks.

Thema „Unterkünfte“:

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewohnen feste Unterkünfte mit Klimaanlage, Heizung, eigenem Bad und Schuko-Steckdosen. Es müssen also für Elektrogeräte keine Adapter mitgeführt werden. „Jeden Abend werden die Bungalows besucht, das ist keine Schnüffelei, sondern Fürsorge, damit es allen gut geht. Glauben und Vertrauen ist die eine Sache, aber ich will es genau wissen“, so Hans Höffmann.

Thema „Kontakt zur Reisegruppe“:

Auf der Internetseite der Firma Höffmann wird der Fahrtverlauf minutiös nachzulesen sein. Ein Firmen-Fotograf stellt täglich mindestens 500-1000 Fotos ein, auch die Bredenhomepage wird mit aktuellen Reiseeindrücken gefüttert bzw. leitet Sie auf die Höffmann-Seite um. „Sie werden über alles gründlich informiert. Sollten Sie uns informieren wollen, rufen Sie unsere Firma in Vechta an“, sagte Hans Höffmann. Wichtig seien in diesem Zusammenhang vor allem die Vollmacht auf dem Teilnehmerbogen, die die Verantwortlichen im Ernstfall bei Nichterreichen der Eltern bevollmächtigt, zum Wohle des Kindes zu handeln, sowie die permanente Erreichbarkeit der Erziehungsberechtigten.

Thema „Taschengeld“:

Bewährt habe sich laut Höffmann folgender Modus: Das Taschengeld wird in einen Briefumschlag gesteckt, der wiederum in einen Gefrierbeutel gepackt wird. Der jeweilige Betreuer erhält diese Beutel während der Anreise im Bus und verwahrt ihn im Geldsack der Gruppe. Mindestens einmal am Tag werden Teilauszahlungen vorgenommen. „So bleibt das Geld sicher unter Verschluss. Wenn dann das Kind den Tagesbetrag verliert, dieser gestohlen oder ausgegeben wird, ist das große Geld immer noch unter Verschluss“, berichtet Hans Höffmann aus seiner langjährigen Erfahrung.

Weitere Informationen, Hinweise und Ansagen zur Romfahrt erfolgen nach und nach in den kommenden Tagen auf unserer Homepage!

Text und Fotos: Kai Hasenbein