Straßburg – eine Stadt im Herzen Europas

Sieben Bredenschülerinnen besuchen die „Hauptstadt Europas“ und erleben deutsch-französische Beziehungen „en direct“

Vom 15. bis 17. November nahmen sieben Schülerinnen des Gymnasiums und des Berufkollegs in Begleitung ihrer Lehrerin Alexandra Müller an einem seitens der „Auslandsgesellschaft NRW“ organisiertem Seminar teil, um nicht nur die Stadt Straßburg zu entdecken, sondern vor allem beim deutsch-französischen Forum Einblicke in einschlägige binationale Studiengänge, Praktikums- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Austauschdienste zu gewinnen. Für alle auf der deutsch-französischen Berufemesse vertretenen Universitäten, Firmen und Mittlerorganisationen steht die Förderung des deutsch-französischen Austauschs auf kultureller und wirtschaftlicher Ebene im Vordergrund. Unter den zahlreichen Ausstellern waren z.B. verschiedenste Universitäten, die der Deutsch-Französischen Hochschule angehören, das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie Firmen wie Liebherr oder smart France vertreten.

Neben dem Besuch des Forums half die kulturgeschichtliche Stadtführung, das Europäische an der elsässischen Hauptstadt besser zu verstehen. Der Besuch des Europarats und des Europäischen Parlaments stellten weitere Höhepunkte der Fahrt nach Straßburg dar.

Interessierte Schüler und Schülerinnen können sich in Kürze im Rahmen einer kleinen Ausstellung weiter über die Straßburg-Fahrt informieren.

Einige Eindrücke der Teilnehmerinnen:

„Uns hat besonders gut gefallen, dass der Europäische Freiwilligendienst sehr ausführlich und persönlich dargestellt worden ist. Dadurch haben wir neue Möglichkeiten kennengelernt, sich mit neuen Kulturen und Sprachen vertraut zu machen.“ – Marei Hanecke und Anna-Lena Krüger, Q1

„Auch die Führung durch den Europarat war sehr interessant. Mit der Besichtigung des Plenarsaals und einem kleinen Informationsfilm wurden wir über die Aufgaben und Ziele des Rates informiert und Straßburgs wichtige Stellung als Europastadt wurde deutlich.“ – Josefine Behler und Franziska Kröger, Q1

„Nachdem wir bereits zahlreiche Eindrücke über die Position Straßburgs in Europa gesammelt hatten, konnten wir uns im deutsch-französischen Forum über verschiedenste Studien- und Berufsmöglichkeiten (z.B. der deutsch-französischen Hochschule) informieren. Die Vielfältigkeit dieser Möglichkeiten hat uns sehr beeindruckt und jeder von uns konnte sich nun besser mit der deutsch-französischen Arbeitswelt identifizieren.“ – Lena Bröker und Jenny Liebig, Q1

„Das Besondere an dieser Stadt wurde uns sofort nach der Ankunft in Straßburg bei der geschichtlichen Stadtführung bewusst: Straßburg zeigt den Stellenwert von Minderheitensprachen heute ebenso wie die Entwicklung von der deutsch-französischen Erbfeindschaft hin zur deutsch-französischen Freundschaft. Für mich steht daher die Stadt für die Vereinbarkeit verschiedenster Interessen und genau das macht für mich auch das Europäische an Straßburg aus.“ – Sophie Blömeke, Q2

 Text: Sophie Blömeke und Alexandra Müller