Verständigungsschwierigkeiten souverän gemeistert

Teilnehmerinnen des Comenius-Projektes erkundeten fünf Tage lang Rumänien und Bukarest

Nicht nach Transsilvanien in das Revier Graf Draculas, jedoch nach Bukarest führte es die Teilnehmerinnen des Comenius-Projektes für fünf Tage. Das Projekt, von der EU gefördert und finanziell unterstützt, läuft in ganz Europa. Als Thema gilt der Leitspruch „Anotaciones a un bosque – Notizen eines Waldspazierganges“. Ganz nach diesem Motto wurde natürlich auch das Programm gestaltet, ein Tag im Wald mit Picknick wurde organisiert und alle Teilnehmer durften einen Baum pflanzen. Weiterhin war ein Besuch im Botanischen Garten im Programm enthalten. Da weder Deutsche, Italiener oder Spanier des Rumänischen mächtig waren, wurde sich auf die Kommunikationssprache Spanisch geeinigt. So wurde jeder Vortrag und jede Führung von einer Lehrerin übersetzt, damit jeder die Chance hatte auch etwas zu verstehen. „Man lernte plötzlich in einer anderen Sprache zu denken“ ,sagten viele, oft war dies nötig, um sich mit den Familienmitgliedern der Gastfamilie zu verständigen.

Jede Nation stellte ihre Projektarbeit zu dem vorgegebenen Thema vor. Ein Highlight war eine Modenschau mit verschiedenen Kostümen. Nach dem Programm stand leider wieder der Rückflug zum Dortmunder Flughafen an und es fiel schwer, sich von den Familien und den Austauschschülern zu trennen. Viele schöne Eindrücke, Erkenntnisse und einige Souvenirs nehmen die Schülerinnen der Brede mit in die Heimat.

Text: Caroline Krätzig; Fotos: Stefanie Kathmann