Ein Tag, der in die Bredengeschichte eingehen wird

Gymnasium und Berufskolleg feierten ihre Abschlüsse gemeinsam in Rheder

Freitag, 5. Juli – ein Tag, der in die Bredengeschichte eingehen wird. Denn nachdem am frühen Samstagmorgen der letzte Shuttlebus um 4 Uhr abgefahren ist, der DJ Damian Davera gegen 5.30 Uhr seinen Plattenteller abgeräumt hat und die letzten Schülerinnen und Schüler gegen 8 Uhr in der Früh ihre Heimstatt müde, mit zertanzten Schuhen, aber rundum zufrieden erreicht haben, lässt sich festhalten: Der Doppeljahrgang hat uns nun endgültig verlassen, aber die Erinnerung an ihn wird noch lange anhalten.

Daran hat der Ablauf des Entlasstages maßgeblichen Anteil: Erstmals feierten die Schülerinnen und Schüler der Abteilungen Berufskolleg und Gymnasium ihren Abschluss gemeinsam. Bevor sie allerdings 2den Abend bzw. folgenden Morgen eher nach ihren Wünschen gestalteten und dabei in der Schlaunschen Scheune zu House- und Hip-Hop-Musik ausgelassen tanzten und feierten, begann der offizielle Teil des Abiturballs am Freitagabend mit einem gemeinsamen Festessen. Mit kleiner Verspätung zogen sodann etwa 50 Paare beider Abteilungen zu den Klängen der „Sportpalast-Polka“ in das Zelt ein, um den Ballabend mit einem langsamen und einem Wiener Walzer stilvoll zu eröffnen. Einen besonderen Programmpunkt hatte sich zur späteren Stunde der Sportkurs „Tanz“ des Gymnasiums Brede unter der Leitung von Sarah Koch ausgedacht, die Hip-Hop, Zumba und Modern Dance auf die Bühne brachten.

3Sebastian Beug, zusammen mit David Zimmermann maßgeblich an der Organisation der Abschlussfeierlichkeiten von Gymnasium und Berufskolleg verantwortlich, zog ein rundum zufriedenes Resümee: „Die Party war richtig gut. Weil wir ein Doppeljahrgang sind und mit dem Berufskolleg gefeiert haben, blieben dementsprechend viele Schüler noch lange in Rheder. Wir freuen uns riesig über den Zulauf an und Zuspruch von anderen Gästen, die später auf unsere Feier gekommen sind. Ihnen hat das einzigartige Ambiente gefallen.“

Da das Wetter den ganzen Tag über nahezu perfekte Bedingungen lieferte, verlagerte sich nach dem Essen das Geschehen auf den traumhaften Schlossvorplatz, auf dem Eltern, Lehrer, Schüler und Gäste in Erinnerungen schwelgten. Trotzdem blieben noch genügend Besucher im Zelt und schwangen das Tanzbein zu den Klängen der „Comeback“-Band.

Ein Tag, der Maßstäbe gesetzt hat.

Text und Fotos: Kai Hasenbein