Schulleiter Matthias Koch am Freitag offiziell in sein Amt eingeführt

Am gestrigen Freitag ist der neue Schulleiter der Bündelschule „Schulen der Brede“ in Brakel, Oberstudiendirektor Matthias Koch, offiziell in sein Amt eingeführt worden. Prälat Joachim Göbel, der Leiter der Hauptabteilung „Schule und Erziehung“ im Erzbistum Paderborn, wünschte ihm im Rahmen des feierlichen Festaktes viel Erfolg und Gottes Segen: „Wir freuen uns, dass das Schulschiff wieder einen Kapitän hat“, sagte Göbel im Rahmen seiner Predigt während der Eucharistiefeier.

Viele gute Wünsche begleiteten den Tag: Zunächst feierte die Schulgemeinschaft gemeinsam mit zahlreichen Gästen einen festlichen Gottesdienst in der Turnhalle, anschließend versammelte sich ein kleinerer Kreis zum Festakt in der Aula. Mit zahlreichen originellen und herzlichen Ideen – einige Schüler der SV drehten sogar eigens einen Film – wurde Matthias Koch der Einstieg in seine verantwortungsvolle Tätigkeit erleichtert.

Der neue Schulleiter bedankte sich in seiner Ansprache für den großen Vertrauensvorschuss, den er in den vergangenen Monaten erhalten habe: „Es ist eine große Aufgabe, die jetzt auf mich wartet, und ich könnte sie nicht angehen, wenn ich nicht ein wunderbares Team an meiner Seite hätte. Wir können dankbar sein und sind es auch, dass wir hier mit so vielen tollen Menschen zusammen arbeiten dürfen“, so Matthias Koch. Besonders würdigte er dabei die Verdienste der stellvertretenden Schulleiterin und Abteilungsleiterin Gymnasium, Bärbel Lüttig: „Ich kann mir niemand Besseren in dieser Position vorstellen: mit norddeutscher Geradlinigkeit und unglaublich zupackend, wenn es irgendwo Arbeit gibt.“

Titelfoto
Unser Foto zeigt (v.v.l.) Prälat Joachim Göbel, den ehemaligen Schulleiter Dr. Friedhelm Molitor, Schulleiter Matthias Koch, Schulpflegschaftsvorsitzende Petra Govorov, Fördervereinsvorsitzende Annette Hake sowie (h.v.l.) Reinhard Dittrich (Abteilungsleiter Berufskolleg), Bärbel Lüttig (stellvertretende Schulleiterin und Abteilungsleiterin Gymnasium), Eva Janzen (zukünftige Schulreferentin im Generalvikariat), Elisabeth Zurhove (Abteilungsleiterin Realschule) und Edmund Hermwille (Schulreferent im Generalvikariat).

Den anwesenden Gästen legte er ausführlich dar, welche Schwerpunkte er in den kommenden Jahren setzen möchte: Neben dem Anspruch, das Potenzial möglichst aller Schülerinnen und Schüler individuell zu entfalten und dabei den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen, beschäftigte er sich auch mit der Frage, wie das hohe Ansehen der Brede in der Bevölkerung aufrecht erhalten werden kann: Hier ermunterte er zu stetigem Bemühen, auch in der Zukunft eine Schule zu sein, „die aus Traditionen lebt und gleichzeitig sehr innovativ ist.“ Als sein besonderes Anliegen bezeichnete er des Weiteren die Herausforderung, dass alle drei Abteilungen der Schule – Gymnasium, Berufskolleg, Realschule – zu einem „Wir“ zusammenwachsen mögen. Hier sehe er die Bündelschule auf einem guten Weg.

Diesem Eindruck schloss sich auch Prälat Göbel an und erhoffte sich die positive Entwicklung der Schulen der Brede auch für die Zukunft: „Das Herzblut, was hier von allen eingesetzt wird, das möge nicht ins Leere laufe, das soll wirken, angenommen werden und in seinem Wert geschätzt sein.“ Um die Verbindung zum Generalvikariat in Paderborn in lebendiger Erinnerung zu halten, überbrachte der Prälat zudem ein Geschenk: das Drei-Hasen-Motiv in Bronze, eines der Wahrzeichen des Paderborner Domes.

Fotos: Maria Frese; Text: Kai Hasenbein