Nachrichten aus Frankreich eingetroffen!

Austausch: Bredenschüler befinden sich derzeit in Vallet und Aigrefeuille

Es sind Nachrichten aus Frankreich eingetroffen! Verschiedene Schülerinnen und Schüler, die am diesjährigen Austausch teilnehmen, haben uns ihre Erlebnisse geschildert:

1. Tag: Wir sind morgens in Brakel um 5 Uhr losgefahren. Gegen Abend haben wir eine 40-minütige Pause in Angers gemacht und dort eine Burg besichtigt. Um 20.45 Uhr sind wir schließlich in Vallet und um 21.45 Uhr in Aigrefeuille gewesen. Dort haben wir unsere Austauschschüler und ihre Familien kennengelernt und sind zu ihnen nach Hause gefahren.

2. Tag: Am nächsten Tag haben wir in der Schule gefrühstückt und danach die Schule besichtigt. Anschließend ging es zum Rathaus, wo uns der stellvertretende Bürgermeister eine Präsentation über die Stadt zeigte. Mittags haben wir in der Kantine gegessen. Am Nachmittag besuchten wir in kleinen Gruppen den französischen Unterricht. Den Rest des Tages verbrachten wir in unseren Familien.

3. Tag: Am Freitag trafen wir die Schüler aus Vallet und fuhren nach Nantes. Dort unternahmen wir eine Rallye und lernten dabei Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen (zum Beispiel la Cathédrale St. Pierre et St. Paul, le Château des Ducs de Bretagne, la Maison du Change et la Place du Cirque). Danach picknickten wir im Innenhof des Châteaus und durften in Gruppen noch etwas Zeit in der Stadt verbringen. Um 15.00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zu unseren Gastfamilien.

Text  zu den Tagen 1-3: Ragna Oeynhausen und Meike Schlossmacher (8c)

Dieses Wochenende haben alle Austauschschüler die Zeit mit ihren Familien verbracht: Manche von uns waren zum Beispiel shoppen, andere haben eine Fahrradtour gemacht oder sind ans Meer gefahren. Einige haben aber auch riesige mechanische Elefanten besichtigt, die sie sehr beeindruckt haben. So haben wir unsere Austauschpartner und ihre Familien immer besser kennengelernt. Manche der Gastfamilien sind auch miteinander befreundet, und so gab es auch Ausflüge mit mehreren deutschen Schülern. Uns allen hat das Wochenende gut gefallen.

Heute, am 7. Oktober, stand der Ausflug zum Château de Goulaine auf dem Programm. Morgens nahmen wir allerdings erst am französischen Unterricht teil. Das war interessant, weil man auch mal gesehen hat, wie an anderen Schulen unterrichtet wird. Im Durchschnitt sind die französischen Schüler disziplinierter, aber auch passiver.

Im Château de Goulaine wurden wir von der Marquise de Goulaine persönlich empfangen. Sie stammt aus Hamburg, konnte uns also in unserer Muttersprache viel von den Marquis de Goulaine und ihrem Schloss erzählen. Sie lebt seit 50 Jahren in diesem Schloss, das 10 Mal so lange dort ist wie sie. Im Mittelalter, als die Bretagne noch ein souveränes Herzogtum war, befand sich ihr Schloss an den Grenzen der Einflussbereiche der englischen und französischen Könige, zwischen denen sie oft vermitteln mussten – eine Friedensarbeit, die auch ihnen Vorteile brachte.

Neben dem Schloss war eine Schmetterlingsfarm mit bunt schillernden tropischen Schmetterlingen zu besichtigen. Es folgte ein Gang durch die Räume, bei dem die Geschichte des Schlosses erklärt wurde und zum Abschluss ein Besuch im Keksmuseum von LU, einem traditionellen Unternehmen aus Nantes.

Gegen 15:15 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Aigrefeuille und Vallet an, um rechtzeitig die französischen Schulbusse zu unseren Gastfamilien zu erreichen.

Text (Samstag bis Montag): Pauline Zimmermann, Eileen Ridder, Angela Behler, Dana Moreau, Joshua Kappel und Julia Oebbeke (Klassen 9)