Straßburg-Fahrt: Hinter Europas Kulissen geschaut

Sieben Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 nutzten das Angebot

Sieben Schülerinnen und Schüler der Stufen EF und Q1 nutzten das Angebot der Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen, um für drei Tage in Straßburg Einblicke in die Arbeit von Europaparlament und Europarat zu gewinnen sowie an einer deutsch-französischen Hochschulmesse teilzunehmen. Am Donnerstag, dem 21.11. 2013, starteten sie unter Begleitung der Französischlehrerin Anne Drewes und der britischen Sprachassistentin Jeanna Byrne von Dortmund aus Richtung Straßburg. Mit ihnen waren circa 90 Jugendliche unterwegs, vorwiegend aus Gymnasien des Großraums Dortmund.

Der erste Programmpunkt des Tages, die Besichtigung des Europäischen Parlaments, erwies sich auch bereits als Höhepunkt der Fahrt, konnte man doch live eine Debatte der Parlamentarier zum Thema „Menschenrechtsverstöße“ verfolgen. Eine wirkliche Besonderheit, da sich die Parlamentarier nur einmal pro Monat in Straßburg versammeln und es in zehn Jahren Straßburg-Fahrt bisher noch nie möglich war, eine Parlamentssitzung mitzuerleben, wie die Leiterin der Fahrt, Pascale Gauchard, erklärte. Der Abend schloss dann mit einem gemütlichen Beisammensein beim Flammkuchen-Essen, einer typisch elsässischen Spezialität.

DSC_0927Am Freitagmorgen stand unter dem Thema „Europa ist nicht nur die EU“ ein Besuch des Europarats auf dem Programm und am Nachmittag eine Stadtführung unter dem thematischen Schwerpunkt „Europäische Schauplätze zum Anfassen: Bedeutung der Stadt für die deutsch-französischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart“. Der Aufenthalt in Straßburg wurde abgerundet durch den Besuch des „Deutsch-Französischen Forums“, einer Hochschul- und Forschungsmesse, die junge Deutsche und Franzosen über die vielfältigen Möglichkeiten von Doppelstudiengängen informiert, welche inzwischen eine große Zahl deutscher und französischer Hochschulen in Kooperation anbieten. Schwerpunkt hierbei: Die Disziplinen Jura, BWL und Ingenieurwissenschaften. Bepackt mit Infobroschüren, Einkaufstüten und Geschenken (Macarons) trat die Gruppe dann am Samstagnachmittag die Heimreise an.

Fazit: Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Die Fahrt ist unbedingt weiterzuempfehlen!

Text: Anne Drewes