„China – anders, aber überwältigend und beeindruckend!“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Wort: O-Töne zum Chinaaustausch

Nach einer gesunden Rückkehr am Karfreitag möchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des China-Austauschs 2014 nun allen Interessierten von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in China berichten. Am Schluss des Artikels sind außerdem einige neue Fotos zu finden.

„Nach dem Austausch schätze ich an Deutschland (neben dem Essen) besonders unsere politischen Verhältnisse und das Schulsystem sowie den hier als selbstverständlich angesehenen Lebensstandard.“ (Ricarda Lüttig)

„Mich hat erstaunt, dass es in einem Land, das sich sowohl menschlich als auch materiell immer mehr entwickelt, so schwer war, ein Paar Schuhe in einer größeren Größe als 36 zu finden. (Pia Meyer)

„Jede Reise ist eine große Erfahrung – so wie auch diese! Es gibt immer gute und schlechte Erfahrungen, aber letztendlich überwiegen die Erinnerungen an die tollen Momente! China – anders, aber überwältigend und beeindruckend!!“ (Annika Heiser)

„Die Familien waren sehr gastfreundlich. Davon können viele andere Länder lernen.“ (Natalie Labutin)

„Ich schätze es jetzt viel mehr, dass bei uns Schule und Noten nicht an erster Stelle stehen und wir genug Freizeit für andere wichtige Dinge im Leben haben.“ (Annika Rieks)

„Ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal so sehr auf ein Brot mit Käse und Wasser mit Kohlensäure freue. Nudelsuppe oder Reis zum Frühstück sind sehr gewöhnungsbedürftig.“ (Mara Wiedemeier)

„Ich schätze die kleinen Dinge im Leben, wie ein Frühstück mit Brötchen oder frische Luft, jetzt mehr.“ (Laura Corves)

„Obwohl der Austausch aufgrund von [unserer Meinung nach] übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen der chinesischen Schule nicht immer reibungslos verlief und wir zunächst skeptisch und voreingenommen waren, waren wir jedoch positiv überrascht und sind sehr froh teilgenommen zu haben, da wir die Möglichkeit hatten, das Familien- und Schulleben in China kennen zu lernen.“ (Simon, Julian, Anne)

„Ich kann die saubere Luft und die grüne, saubere Landschaft nun mehr genießen. Ich glaube, ich habe mich noch nie so auf einen Urlaub bei Oma gefreut wie jetzt.“ (Anne Kieneke)

„Bunte Tempel; Menschen, die einen anstarren, uns zuwinken, mit einem schiefen Grinsen „beautiful“ sagen, Fotos machen, Autogramme bekommen möchten und immer klatschen, allein aus Freude und Ehrerweisung; viele, viele Autos und Motorroller, unendlich viele Gerüche und das verrückteste Essen der Welt. Die Chinesen haben so viel Kultur, was mich fasziniert hat. Chinesen suchen ständig nach dem Glück und haben einen Traum und ich glaube, dass es in keinem Land der Welt so tüchtige Menschen wie in China gibt, jedoch hätten sie ein wenig mehr Freiheit und Zeit verdient.“ (Alina Albrecht)

„Ich bin von meiner Gastfamilie herzlich aufgenommen worden, die Eltern waren immer sehr besorgt um mich und die Familie hat mir einen guten Einblick in ihren Alltag gegeben. Gerne erinnere ich mich an die gemeinsame Zeit in Kunming.“ (Luisa Koke)

„Ich war von dem Verhalten vieler Leute sehr positiv überrascht: Alle lächeln einen an und sind sehr freundlich und hilfsbereit. Besonders gefallen haben mir die vielen Gelegenheiten neue Leute kennenzulernen und sich zu unterhalten. China ist ein aufregendes, faszinierendes durch Tradition geprägtes Land, das sich sehr von Deutschland unterscheidet.“ (Svenja Lück)

„Mich hat an China am meisten die Gastfreundschaft aller Chinesen beeindruckt, obwohl einige einfach Fotos von uns gemacht haben und wir nach einiger Zeit davon sehr genervt waren.“ (Josefa Welling)

„China ist ein Land der Gegensätze, das sich rasant entwickelt. Immer wieder treffen Tradition und Moderne aufeinander: in der Familie, im Stadtbild, in der Schule. Das ist mir bei unserem Besuch besonders deutlich geworden“ (S. Kathmann)

„Die Möglichkeit, am Schulleben einer chinesischen Schule teilnehmen zu können und in einer Familie das „wahre“ Leben kennenzulernen, erachte ich als besondere Möglichkeit und Erfahrung. Von der Reise nehme ich besonders mit, dass die Definition des Begriffs „Hausaufgaben“ in anderen Ländern eine ganz andere Bedeutung hat und von chinesischen Schülern bis tief in die Nacht und am Wochenende daran gearbeitet wird.“ (A. Mönnikes)

„Besonders beeindruckend waren für mich die Tage in Kunming. Dadurch dass wir in den Familien wohnten und viel Zeit mit den Lehrern der Schule verbracht haben, konnten wir einen „Blick hinter die Kulissen“ werfen und haben so ganz intensive Tage dort erlebt. Über vieles haben wir gestaunt, vieles war uns fremd: aber es war in jedem Fall sehr interessant.“ (M. Koch)