Fotowand veranschaulicht die Baugeschichte der Brede

Maquette vor dem Amtszimmer von zahlreichen alten und neuen Bildern umrahmt

Alles begann mit einem Luftbild der Brede aus den 1960-er Jahren, das beim Aufräumen im Hüffertgymnasium in Warburg gefunden wurde. Die „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“, die nicht nur Trägerinnen der Brede waren, sondern bis 1972 auch die Trägerschaft des Hüffertgymnasiums inne hatten, hatten das alte Luftbild als Erinnerung an die Brede, die Ordensprovinz der Armen Schulschwestern, dort verwahrt. Dieses Bild wurde 2014 an die Schulen der Brede übergeben.

Da vor dem Amtszimmer gerade ein Modell des Bredenkomplexes aufgestellt worden war, das Herr Hinrichs senior erstellt hatte, reifte schnell die Idee, eine Fotowand zur (Bau-)Geschichte der Brede zu gestalten und diese bei der Maquette aufzuhängen.

Schwester Maria Theresia suchte im Klosterarchiv, wo sich alte Zeichnungen und Bilder der Brede von 1775 bis heute fanden. Bilder aus der Baugeschichte der verschiedenen Häuser der Schulen und des Klosters sowie verschiedene Luftaufnahmen der Brede machen deutlich, wie sich die Brede und die Stadt Brakel bis heute verändert haben. Aber auch die Unterrichtsentwicklung konnte exemplarisch fotografisch dokumentiert werden. Ein Bild des alten Schreibmaschinenraums kann verglichen werden mit dem heutigen Computerraum. Ebenso fand sich ein Bild über den Sportunterricht 1920 im alten Turnsaal der Brede.

Bei der handwerklichen Umsetzung des neuen Projekts half wiederum Herr Hinrichs senior, da er alle Bilderrahmen in den gewünschten Größen herstellte. Maria Frese und Elisabeth Zurhove gestalteten die Bilderwand. Herr Dreier und Herr Plückebaum sorgten schließlich dafür, dass die Bilder sicher befestigt wurden und jetzt wirklich dort hängen, wo sie hängen sollten.

Text: Elisabeth Zurhove

Foto: Kai Hasenbein