Mit einem Avatar die Flucht aus einem zerrütteten Land erlebt

Missio-Truck zum Thema „Menschen auf der Flucht“ an unseren Schulen

12 Tonnen schwer und 20 Meter lang ist das Bildungsmedium des katholischen Hilfswerks „missio“, das in Form eines Infomobils am vergangenen Montag zu uns nach Brakel gekommen ist.

„Pack Dein Leben zusammen – Schwieriges Ankommen und Aufbau eines neuen Lebens als Binnenflüchtling in Afrika“: So lauten wesentliche Stationen in dieser mobilen Ausstellung. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucherinnen und Besucher für dieses Thema sensibilisiert. Die Inhalte werden durch verschiedene DSCN1786multimediale Elemente vermittelt. Im Mittelpunkt steht das mit dem deutschen Computerspielpreis 2012 ausgezeichnete Spiel „Menschen auf der Flucht“. Hiermit will missio Jugendliche und junge Erwachsene auf die brutale Situation im Kongo und die Unterstützung für die Flüchtlinge aufmerksam machen.

In dem mit interaktiven Elementen ausgestatteten missio-Truck begibt sich der Besucher auf eine multimediale Reise. Mit einem selbst ausgewählten Avatar erlebt der Spieler Stationen einer Flucht aus einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land. Der Rundgang durch den Truck, der mit dem Computerspiel verbunden ist, wurde ergänzt von einem pädagogischen Begleitprogramm durch die Referenten des missio Trucks A-Ch. Verholen, Andreas Zimmermann und die Praktikantin D. Birkle. Verschiedene Klassen und Kurse ab Jahrgang 8 konnten sich mit diesen Thematiken auseinandersetzen. Was nehme ich mit auf die Flucht, die Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern kann? Kleidung, Essen und Trinken…? Oder ist es wichtiger den Personalausweis mitzunehmen, um sich ausweisen zu können. Diese und andere Fragen beschäftigte die jungen Leute zumeist. Auch Begriffe wie Gastfreundschaft und Heimat DSCN1768bekommen nochmal eine andere Bedeutung.

Auch an die Stadt Brakel ein Dankeschön dafür, dass manches über den kurzen Dienstweg geklappt hat, da der große Sattelschlepper auf dem städtischen Parkplatz an den Bredenwiesen Halt machen durfte.

Quellenangabe: missio

Text und Fotos: Nicole Schroeder