Schwester Karoline erhält das Goldene Herz der Aktion EIN HERZ FÜR KINDER

Vizekanzler Sigmar Gabriel verleiht die Auszeichnung

Schwester Karoline, die im Juni 2015 im Rahmen der Bredenreden in der Aula der Schulen der Brede zu den Schülern gesprochen hat und von den Schülerinnen und Schülern seit vielen Jahren unterstützt wird, hat in der jährlich von ZDF und BILD veranstalteten Spendengala EIN HERZ FÜR KINDER am 5. Dezember den Ehrenpreis, das Goldene Herz, für ihr Lebenswerk erhalten. Sie wurde ausgezeichnet für ihren unermüdlichen Einsatz in den Armenvierteln Lateinamerikas.

Laudator Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender und Vizekanzler, zitierte den französischen Theatermacher Jean Jouvet: „Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.“ „Schwester Karoline“, so Gabriel, „hat tausenden jungen Menschen Hoffnung gegeben und tut es bis zum heutigen Tag. Deshalb ist es eine große Ehre für mich, die Auszeichnung ‚Goldenes Herz‘ an einen solchen großartigen Menschen vergeben zu dürfen.“

Schwester Karoline sagte u. a. in ihrer Dankesrede:

„Von Herzen Dank Euch allen, die Ihr ein Herz für Kinder habt, für alle Kinder unserer Welt. Ich danke im Namen der Eltern unserer Kinder. Ich danke im Namen unserer Mitarbeiter und ich möchte auch danken für die vielen Organisationen und Stiftungen, die sich einsetzen für die Kinder unserer Welt. Ihr helft uns durch verschiedene Möglichkeiten, den Kindern beizustehen, die in Not sind. Ihr helft uns, Leid zu lindern und auch Freude und Gesundheit wiederzugeben in den verschiedenen Lebenssituationen.“

Die Schulen der Brede, ihre Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrerinnen und Lehrer und alle Mitarbeiter gratulieren ganz herzlich zur der Verleihung dieses Preises und wünschen ihr weiterhin viel Schaffenskraft.

In diesem Schuljahr sollen von der Schulgemeinde Internatsschüler der Landwirtschaftsschule in Bella Vista (Bolivien) unterstützt werden, damit sie eine Ausbildung in der Landwirtschaft machen können. In diese Schule werden die jungen Menschen so ausgebildet, dass sie sich mit Hilfe ihrer Hände Arbeit das Überleben sichern können.

(Text: Hubertus Roland)