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Die Gegenbesuche mit den neuen Freunden sind schon fest geplant

Sechs Schülerinnen der 9c und EF besuchten unsere belgischen Nachbarn

Sonntag, 17. Juni 2016

„Belgien, wir kommen!“ – Oder: Neuneinhalb Stunden Zug und Bus fahren…

Umweltfreundlich sollte die Fahrt sein… und möglichst billig… Und somit machten sich sechs Schülerinnen der Klasse 9c und der EF mit ihren Begleitpersonen Elmar Sake und Kathrin Mattern mit Zug und Bus auf den Weg nach Veurne, einem Ort in Westflandern im Norden Belgiens ganz in der Nähe der Nordsee. Mit dem Zug ging es von Brakel nach Düsseldorf, wo wir dann gerade noch rechtzeitig den IC Bus nach Antwerpen erwischten (der mit Bahn Card 25 für eine 14-jährige Schülerin 5,15 Euro für die Strecke Düsseldorf – Antwerpen kostete!!!). Ein besonderes Highlight in diesem Bus war sicher das frei verfügbare WLAN, was alle zum Arbeiten oder zum Vergnügen nutzen konnten. In Antwerpen angekommen, konnten wir gar nicht glauben, wie schön ein Bahnhofsgebäude sein kann. Pünktlich, rechtzeitig und ohne Komplikationen wurden wir dann von unseren Gastgebern um 18.59 Uhr in Veurne am Bahnhof empfangen. Und um nun endlich das vielumwobene Geheimnis zu lüften, warum auf einer Klassenfahrt eine männliche Begleitperson von Nöten ist, wo doch sechs Schülerinnen mit auf Fahrt gegangen sind: Wer sonst außer Herr Sake hätte es hinbekommen, nach jedem Zugwechsel alle acht Koffer oben in die Kofferablagen zu wuchten und sie pünktlich am Ende der jeweiligen Zugfahrt wieder abmarschbereit in den Gang zu stellen?

 

Montag, 18. Januar 2016

„Let’s play a card game!“ – Ein Kartenspiel über saisonales Obst und Gemüse entsteht…

Nach einem Stadtspiel in Veurne, bei dem man bestimmte Orte in der Stadt suchen und davor ein Selfie der Gruppe machen musste, ging es an die eigentliche Projektarbeit.

Bereits im Vorfeld hatten alle vier Länder an einem Kartenspiel gearbeitet, auf dem man ablesen kann, wie bestimmte Gemüse- und Obstsorten auf Englisch und in den verschiedenen Landessprachen der beteiligten Länder Belgien, Griechenland, Spanien und Deutschland heißen oder auch, ob man solche Produkte lokal kaufen kann oder ob sie von weit her eingeflogen werden müssen. Aufgabe war es nun, in vier verschiedenen Gruppen Anleitungen für ein Kartenspiel zu schreiben, was anschließend in Klassen jüngerer Schülerinnen und Schüler in der gastgebenden Schule Annuntiata in Veurne ausprobiert und anschließend evaluiert wurde. Eine „Klasse“ besteht hier aus etwa neun bis zwanzig Schülerinnen und Schüler, die sich morgens in Zweierreihen auf dem Schulhof vor einem Strich einfinden müssen, bevor der Lehrer die Klasse aufschließt und sie hineingehen dürfen…

 

Dienstag, 19. Januar 2016

“Being a member of the European Parliament“ – Oder: Ein Tag in Brüssel

“Group photo – students and teachers“… “Group photo – teachers“ – “Group photo – German team“… So oder so ähnlich ging es eigentlich den ganzen Tag und am Anfang war nicht das Wort, sondern ein Gruppenfoto vor dem berühmten Atomium, welches 1958 zur Expo errichtet wurde und welches sich alle kleiner vorgestellt hatten. Anschließend ging es in Kleingruppen auf Mördersuche durch die Innenstadt Brüssels. Bei diesem Spiel mussten besondere Orte in der Innenstadt aufgesucht werden, Fragen beantwortet und Aktivitäten wie z.B. Selfies vor dem Männeken Pis (was sich alle wiederum größer vorgestellt hatten) gemacht werden, um herauszufinden, wer der Mörder ist, wo der Mord stattgefunden hat und mit welcher Waffe der Mord begangen wurde. Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann ins Europäische Parlament, wo wir nach einigen weiteren Gruppenfotos einen Vortrag über die Arbeit des Europäischen Parlaments hörten und uns anschließend den Plenarsaal angucken durften. Besonders auffällig sind hier sicherlich die großen Glaskästen, hinter denen die Übersetzer arbeiten und alles Gesagte z.B. auch in Suomi übersetzt werden muss. Danach stand noch ein Besuch im interaktiven Museum zum Europäischen Parlament auf dem Programm.

 

Mittwoch, 20.01.2016

“Insects taste like horse food“ – Ein Vortrag über Insekten als Essen der Zukunft

Was tun, wenn die Weltbevölkerung immer weiter wächst, wir aber keinen Platz oder Wasser mehr haben, um zum Beispiel Rinder und Schweine zur Nahrungsaufnahme zu züchten? Die Antwort hierauf könnte heißen: Insekten essen. Ann Callens vom Vives College hielt vor der ERASMUS+-Gruppe einen Vortrag zum Thema “Insects – food for the future?, in dem sie die Vorzüge von Essen auf der Grundlage von Insekten darstellte. So enthalten Insekten zum Beispiel sehr viele Proteine, welche vor allem für ältere Menschen sehr wichtig sind. Anschließend durften verschiedene Insekten wie zum Beispiel Mehlwürmer probiert werden, die laut Meinung der meisten Anwesenden entweder nach nichts oder nach Nüssen schmeckten. Der Nachmittag war frei und viele nutzten ihn für einen Kinobesuch, Bowling oder einen Besuch in Ostende.

 

Donnerstag, 21.01.2016

“Mixed vegetable soup and desserts…“ – Wir kochen gesundes, nachhaltiges Essen…

Man trage eine blaue Haube, nehme drei Zwiebeln, drei Karotten,… und schneide alles professionell klein… Am Donnerstagmorgen stand eine gesunde, nachhaltige Gemüsesuppe für die ganze Schule auf dem Programm. In einer Stunde und vierzig Minuten musste alles fertig sein. In Zusammenarbeit mit der Kochgruppe wurde geschnippelt, gerührt, gespült und anschließend wurde alles in den Klassen verteilt. Zuvor waren die Schülerinnen und Schüler der belgischen Schule aufgefordert worden, Tassen für eine Überraschung mitzubringen, was tatsächlich viele dabei hatten. Gratis dazu gab es einen kleinen Vortrag über das Projekt und gesundes, nachhaltiges Essen. Nachmittags entstanden Kekse als Geschenk für die Gastfamilien und Muffins als Nachspeise für den belgischen Abend, der um 19 Uhr begann und zu dem auch die Gasteltern und Gastgeschwister eingeladen wurden. Viel zu lachen gab es bei der Fotoshow, wo einige ausgewählte Bilder der vergangenen Woche gezeigt wurden. Dazu gab es fritjes und einen Snack.

 

Freitag, 22.01.2016

“Goodbye Belgium!“ – Ein Tag in Brügge

Morgens stand zunächst ein walking quiz durch Brügge auf dem Programm, wo neben Fragen unter anderem auch drei Selfies gemacht werden mussten. Danach blieb noch ein bisschen Zeit, um viel Schokolade oder anderes einzukaufen. Beim gemeinsamen Eislaufen später half man sich gegenseitig, indem diejenigen, die noch nie Eislaufen gewesen waren, von anderen an die Hand genommen wurden. Dann war er da, der Moment, an dem die Gruppe sich verabschieden musste… Und nicht nur der Himmel weinte, sondern auch viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich voneinander verabschieden mussten…

 

Samstag, 23.01.2016

“Home sweet home!“ – Und wieder neuneinhalb Bus und Zug fahren

Umweltfreundlich ging es wieder mit Bus und Zug nach Hause und wieder war es gut, dass Herr Sake mit an Bord war, der unter anderem die Koffer für den Busfahrer des IC Busses einladen musste, da dieser aufgrund einer OP nicht dazu in der Lage war. Um 18.24 Uhr war die Gruppe dann endlich wieder am Bahnhof in Brakel und alle freuten sich, wieder zu Hause zu sein. Was bleibt, sind nicht nur die Erinnerungen, sondern auch viele Freundschaften und geplante gegenseitige Besuche, die teilweise schon ganz konkrete Termine haben…

 

Kathrin Mattern

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

 

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