„So viele Fotos wurden selten von uns gemacht!“

Zu Gast bei Freunden: Besuch der Highschool Nr. 8 in Kunming/China

Zum zweiten Mal fand in diesem Schuljahr der Chinaaustausch statt. Vom 13.3. – 25.03.2016 fuhren neun Schüler, begleitet von ihren zwei Lehrerinnen Frau Straßburger und Frau Reichelt, nach Kunming im Süden Chinas. Die weite und anstrengende Anreise wurde mit einer überwältigenden Gastfreundschaft und vielen neuen Eindrücken belohnt und war schnell vergessen.

Nach einer spannenden Woche in Kunming, in der die deutschen Schüler den Alltag in ihren Gastfamilien sowie das Schulleben und Leben in der 5 Millionen Einwohner zählenden Stadt miterleben durften, ging es noch für ein paar Tage in die Hauptstadt Peking. Hier besuchten wir die klassischen Sehenswürdigkeiten wie die chinesische Mauer und den Kaiserpalast. Zur großen Freude aller Teilnehmer trafen wir im Kaiserpalast auf den Bundespräsidenten (s. Bericht auf der Homepage). Er hatte kurz zuvor das deutsch-chinesische Jahr für Schüler- und Jugendaustausch 2016 mit dem Motto „Austausch, Freundschaft, Zukunft“ eröffnet und freute sich offensichtlich sehr darüber, mit einigen Schülern zu sprechen, die an solch einem Austausch teilnehmen.

Eindrücke nach dem Chinaaustausch:

„Durch den Austausch habe ich die chinesische Kultur und Lebensweisen besser kennengelernt. Das Highlight für mich war das zufällige Treffen mit dem Bundespräsidenten und der schönste Ort, den wir gesehen haben war der Stone Forest. Ich kann den Austausch nur weiterempfehlen.“ (Madeline Stiewe EF)

„Was mich am meisten in China beeindruckt hat, ist die Gastfreundschaft und die Freude über unser Dasein. Zuvor dachte ich, dass die Chinesen ein verschlossenes Volk sind, in dem Ausländer nicht unbedingt gewollt sind. Doch als mich die Leute auf den Straßen, in der U-Bahn und in der Schule angesprochen haben, mit mir Fotos gemacht haben, nach Autogrammen gefragt haben und mich herzlich Willkommen geheißen haben, war ich schlussendlich davon überzeugt, dass sie nur neugierig und aufgeschlossen sind.“ (Johannes Müller EF)

„Der China-Austausch war ein wirklich spannendes Erlebnis. Das Leben dort ist völlig anders als bei uns und das Essen war sehr gewöhnungsbedürftig. Besonders interessant war es zu beobachten, welche Besonderheit wir als Europäer waren. So viele Fotos wurden selten von uns gemacht!“ (Robin Ahlemeyer EF)

„Mir hat der Austausch sehr gut gefallen und es war eine tolle Zeit. Mich hat es gewundert, dass die Menschen trotz des vielen Lärms so gelassen waren. Außerdem war es beeindruckend, wie sich Peking und Kunming innerhalb von ein paar Jahren so vergrößert haben.“ (Patrick Tegethoff)

„Ganz besonders beeindruckt hat mich die unglaubliche Gastfreundschaft der Chinesen- ob von der Familie, den Lehrern, Mitschülern oder Menschen, denen ich vorher nie begegnet bin. Abgesehen von den neuen Erfahrungen, die ich im Bezug auf die Kultur und das Leben in China gemacht habe, war dies ein besonderer Eindruck, den ich nie vergessen werde. Ich würde immer wieder zurückkehren, um meine neu gefundenen Freunde zu besuchen.“ (Ragna Oeynhausen Q1)

„Obwohl ich bereits zum zweiten Mal in Kunming und Peking war, habe ich doch auch wieder neue Seiten der sich rasant entwickelnden Städte entdecken können. Auch war es neu für mich, wie stolz die chinesischen Schüler und Lehrer waren, ihre Gäste aus Deutschland zu empfangen und zu präsentieren. Gemeinsame Fotos wurden offenbar in Windeseile an das gesamte Kollegium verschickt, um allen zu zeigen: Seht mal! Das sind meine Freunde aus Deutschland!“ (Stefanie Reichelt)

„Vor allem die Zeit in der Schule war besonders einprägsam für mich. 3000 Schüler, gemeinsamer Morgensport, ein riesiges Schulgelände und der Unterricht in großen Gruppen (bis zu 55 Schüler) haben mich sehr fasziniert. Die dortigen Lehrer haben uns sehr freundlich aufgenommen und auch die Schüler waren aufgeschlossen und suchten interessiert das Gespräch und den Austausch. Vom Essen wurde ich persönlich positiv überrascht, es gab immer neue, leckere Speisen zu entdecken. Mein Fazit: Durch diesen außergewöhnlichen Austausch können chinesische und deutsche Schüler und Lehrer viel voneinander lernen und etwas zur globalen Verständigung beitragen.“ (Maria Straßburger)