Zwei weitere Gruppen suchten ihre Herausforderung

Schülerinnen halfen im Tierheim oder wanderten 100 Kilometer zurück zur Brede

  Zwei weitere Gruppen haben ihre Herausforderung angetreten. Seit Samstagvormittag suchen die Schülerinnen Nelly Braun, Lena Corves, Veronika Kraft, Helene Rutz und Lisa Wagemann, ausgesetzt am Edersee, den 100 km langen Weg zurück zur Brede. Mit bis zu 18 kg schwerem Gepäck, 3€ pro Person am Tag, Zelten und ohne Handy legt die Schülergruppe bis zu 20 km am Tag zurück, bevor sie sich am Abend einen Schlafplatz sucht.

„Unser erster Tag der Herausforderung ist nun vorbei. Am Anfang war das Wandern wirklich hart, nach einiger Zeit gewöhnte man sich langsam an die Gegebenheiten. Was wir wirklich unterschätzt haben, ist das schwere Gepäck!“

Eine weitere Gruppe unterstützt das Tierheim Paderborn und sucht ihre Herausforderung in der Pflege schwer vermittelbarer Tiere. Hierzu gehört natürlich auch das Säubern der Käfige. Um 8 Uhr morgens beginnt der Dienst, übernachtet wird in Zelten.

„Nach einer ersten verregneten Nacht und einem Frühstück ging es mit dem Fahrrad zum Tierheim. Als wir dort ankamen wurden wir den verschiedenen Bereichen zugewiesen. Fabienne kümmerte sich um Hunde und Kleintiere, Lea half bei den Hauskatzen und Hanna und Emma reinigten die Gehege. Nach sechsstündiger Arbeitszeit hatten wir Feierabend.“

Dank zahlreicher Sponsoren können sich die Schüler diese Projekte finanzieren. Eine Herausforderung ist aber nicht nur die Durchführung der Projektidee, auch die Vor- und Nachbereitungen werden durch die Teams selbstständig organisiert, wodurch wesentliche Schlüsselkompetenzen gefördert werden. Ein begleitendes Tagebuch ermöglicht zudem die Reflexion der einzelnen Erfahrungen. Die Begleiter, Sandra Dommes (Referendarin) und Fabian Teich (Praktikant), nehmen während der Projekte eine passive Rolle ein. Konflikte sowie Entscheidungs- und Organisationsfragen sollen die Schüler eigenständig lösen.

Maria Frese