Projekt lässt die Grenzen in unseren Köpfen verschwinden

Brede als Gastgeberin des dritten "Erasmus+"-Treffens - diesmal zum Thema Müll

In der vergangenen Woche waren viele verschiedene Sprachen in unserer Schule zu hören. Grund dafür war das dritte Treffen des aktuell laufenden Erasmus+ Projektes, das an der Brede stattfand. Eine Woche lang beschäftigten sich die 24 Gäste aus Veurne (Belgien), Patras (Griechenland) und Barcelona (Spanien) mit ihren deutschen Gastgebern mit den verschiedenen Seiten des Oberthemas Müll.

Dabei begaben sich dich Schüler unter anderem als CS(W)I Agenten auf die Suche nach Müll in unserer Schule, besuchten Europas größte Recyclinganlage in Lünen oder versuchten an der FH in Höxter mithilfe eines Geoinformationssystems einen idealen Standort für eine Müllverbrennungsanlage zu finden.

Auch einige Schüler, die nicht direkt am Projekt beteiligt sind, konnten einen Einblick in die Aktivitäten bekommen und etwas Neues über Recycling oder Müllvermeidung lernen, denn die Gäste besuchten einige Klassen und führten dort selbst konzipierte Stunden auf Englisch durch. Am Mittwoch waren die Bloggerin Shia Su und ihr Mann zu Gast und hielten einen Vortrag über ihr Leben nach dem Zero-Waste-Prinzip, bei dem die Zuhörer einige interessante Ideen zu den Möglichkeiten der Müllvermeidung im Alltag vorgestellt bekamen.

Auch das Kennenlernen der deutschen Kultur und Geschichte kam nicht zu kurz! Auf dem Programm standen neben vielen anderen Aktivitäten ein Ausflug zum Münsteraner Weihnachtsmarkt, der Besuch im Haus der deutschen Geschichte in Bonn sowie der Kölner Innenstadt.

Die ausgelassene Stimmung bei der Abschieds-Swap-Party hat noch einmal gezeigt, wie sehr ein solches Projekt dazu beitragen kann, die Grenzen in unseren Köpfen verschwinden zu lassen. Auf kleiner Ebene und unter den Jugendlichen funktioniert das Miteinanderleben in der EU wunderbar!

Mehr Informationen zu unserem Projekt: www.4sustainable.eu

Stefanie Reichelt

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“