„GEBETOMAT“: Der Begleiter in der Fastenzeit steht für alle bereit

Seit rund zwei Wochen steht sie an den Schulen der Brede: eine Kabine, in denen man früher seine Passbilder zur Sofortmitnahme anfertigen konnte. Hatte man/frau damals auf die äußere Schönheit geachtet, bevor man die Kabine betrat, dient diese Kabine heute eher dazu, die innere Schönheit und das Zur-Ruhe-Kommen zu fördern.

Die Idee, die dahinter steht: An belebten, alltäglichen Orten einerseits eine Rückzugsmöglichkeit zu geben, andererseits auch ein religiöses Gefühl zu bekommen. Ermöglicht wird dies mithilfe von mehr als 600 Gebete aus sechs Religionen, die per Touchscreen abgerufen werden können. Angefangen bei den traditionellen christlichen Gebeten über Buddhismus, Hinduismus, Islam ist die Vielfalt der liturgischen Formen in den großen Weltreligionen erkennbar. Selbstverständlich kann jeder dort – hinter dem schweren grauen Vorhang – auch sein persönliches Gebet sprechen.

Unsere Schülerinnen und Schüler haben in der kurzen Zeit schon vielfältige Erfahrungen mit dem GEBETOMAT gemacht (im Foto: eine Schülerin und zwei Schüler der Klasse 8b). Für die einen ist er eine Attraktion, in der man einmal gewesen sein muss, für die anderen bietet er die Möglichkeit einer kurzen Pause im hektischen Schulalltag.

Eindrücke / Äußerungen von SchülerInnen:

  • Ich finde die Idee sehr gut, da man Eindrücke von verschiedenen Kulturen und Religionen bekommt.
  • Mich hat die Vielfalt der Sprachen und Gebete fasziniert.
  • Die Auswahl ist sehr groß und man fühlt sich wohl.
  • Mich interessieren die Gebete anderer Religionen, auch wenn ich die Sprache nicht verstehe.
  • Man kann zu sich selbst finden und sich entspannen.
  • Mich hat fasziniert, wie viele Sprachen, Gebete und Gesänge zur Auswahl stehen. Er ist auch gut für die geistliche Gesundheit.

An den Schulen der Brede ist der Gebetomat – neben der Klagemauer im Eingangsbereich – ein weiterer Begleiter durch die Fastenzeit.

Text: Schw. Maria-Theresia Knippschild

Foto: Kai Hasenbein