Studium! – die richtige Entscheidung für mich?

Schüler des Berufskollegs und des Gymnasiums Brede waren Gaststudenten an der FHDW Paderborn

Wirtschaftsrecht – eine trockene Materie? Durchaus nicht, wie es viele Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des Wirtschaftsgymnasiums und Klasse 11 der Höheren Handelsschule sowie einige Interessierte der EF des Gymnasiums am 2. März in einer Vorlesung von Prof. Dr. Stahlschmidt erfahren konnten. Anhand der „schönsten Nebensache der Welt“, dem Fußball, wurden betriebswirtschaftliche und rechtliche Fragestellungen dargelegt. Karin Carroll-Scott führte in einer englischsprachigen Vorlesung die Zuhörer in Etiketten und das eine oder andere No-Go der internationalen Umgangsformen ein und stellte die Studienrichtung „International Business“ vor. Auf dem Programm stand ferner eine Vorlesung von Prof. Dr. Ewering zum Thema „Wirtschaftsinformatik als Unterstützer der digitalen Transformation“. Prof. Dr. Wilbert führte unter dem Thema „Ganz im Ernst? Betriebswirtschaftslehre mit Humor“ in die Studienrichtung Betriebswirtschaftslehre ein.

Die Kooperation der Fachhochschule der Wirtschaft und der Schulen der Brede bot über den Vorlesungsblock hinaus 76 Jugendlichen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung die Chance, sich von Prof. Dr. Nieland, dem Leiter der FHDW, Wege der Orientierung nach der Fachhochschulreife bzw. allgemeinen Hochschulreife aufzeigen zu lassen.

Auf großen Zuspruch stieß auch der abschließende Praxistalk mit je einem Studierenden der Fachrichtung „International Business“ und „Wirtschaftsinformatik“, die den jungen Zuhörern zunächst Projekte aus ihren Praxisphasen sowie ihre Praxisunternehmen vorstellten und anschließend gerne die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworteten.

Die Chance, gleich an zwei Vorlesungen teilnehmen und mit Studierenden selbst ins Gespräch zu kommen, wurde von den Schülerinnen und Schülern im Anschluss als sehr lohnend bewertet. Manch einer von ihnen wurde in seinem Berufs- und Studienziel bestärkt und nahm Impulse mit, die ihn in seiner Zukunft weiterbringen werden, wie es abschließend von zahlreichen Teilnehmern formuliert wurde.

Text: Annette Lücht