MINT-AG: Wetterballon wird am 21. Juni in die Stratosphäre steigen

Am 21. Juni 2017 ist es endlich so weit! Nach gut sechs Monaten Planung und Vorbereitung können wir den Wetterballon endlich in die Stratosphäre steigen lassen. Wir Schüler in der MINT-AG wollten schon lange mal wieder ein größeres Projekt starten, da kam uns die Idee mit dem Wetterballon gerade recht. Schnell haben wir eine Internetseite gefunden, die ganze Sets anbietet.

Letztlich konnten wir die Basisversion kaufen, die einen Ballon, einen GPS-Tracker, einen Fallschirm, ein Batterypack, eine Aufbewahrungsbox aus Styropor, Baumwollhandschuhe und eine Spezialschnur enthält. Zusätzlich haben wir dann noch eine geeignete Kamera, Speicherkarte, SIM-Karte, einen Datenlogger und Helium angeschafft. In naher Zukunft werden wir noch eine Versicherung abschließen und benötigen dann eine Genehmigung von der Luftfahrtbehörde.

Dazu sind unter anderem das genaue Gewicht und der Inhalt unserer Aufbewahrungsbox wichtig. Deswegen haben wir nach der Anschaffung all unsere Materialien gewogen und sie aufgelistet, um auch alle notwenigen Kriterien der Luft- und Raumfahrtbehörde zu erfüllen.

Damit wir ein optimales Resultat aus unserem Projekt „Loon“ erzielen, haben wir Unterstützung von Prof. Stefan Wolf von der Hochschule OWL aus Höxter bekommen. Denn ohne die technische Unterstützung hätten wir uns das eher nicht zugetraut.

Zur besseren Planung des Fluges gibt es im Internet eine Seite, mit der wir den Flug des Ballons simulieren können. Somit werden wir einen ungefähren Anhaltspunkt haben, in welche Richtung der Ballon fliegen wird und wo er ungefähr landen wird.

Hannah Zeißler (9d), Julian Eßer (EF), mit einzelnen Ergänzungen von Ruben Fritsche

Ruben Fritsche weiter: „Über das Projekt haben Frau Niemann und ich während der Vorbereitung der MINT-AG gelesen und waren der Meinung, dass es eine verrückte Idee wäre, die dazu noch spannende Messdaten ergebe.

Die erste Planung allerdings war gar nicht so einfach. Zuerst mussten wir das OK der Schulleitung einholen, danach hieß es, eine Möglichkeit zu finden, die anfallenden Kosten abzudecken. Daher fiel auch hin und wieder ein Experiment in der MINT-AG der Sponsorensuche zum Opfer.

Wenn ihr auch sehen wollt, wie die finale Phase aussehen könnte, könnt ihr euch auf der Internetseite http://predict.habhub.org/ die Flugroute bestimmen lassen.“