„Vorbildliche Förderung“ gewürdigt

UGO-Schulpreis für sehr gutes MINT-Konzept zur Berufsorientierung

Die Realschule Brede hat am vergangenen Donnerstag einen UGO-Schulpreis für ein sehr gutes "MINT-Schulkonzept zur Berufsorientierung" gewonnen. Verbunden mit der Anerkennung ist auch ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro. Somit wurden die vielfältigen Bemühungen im Fachbereich MINT erneut herausragend gewürdigt.

Alle Lehrer des Wahlpflichtbereiches I der Realschule sowie die MINT-Koordinatorin Birgit Niemann und Abteilungsleiterin Elisabeth Zurhove hatten sich auf den Weg nach Paderborn gemacht, um diese Auszeichnung im feierlichen Rahmen entgegen zu nehmen. Die „Unternehmergruppe Ostwestfalen“ prämiert einmal jährlich Gesamtkonzepte an
allgemeinbildenden Schulen, die das Ziel haben, Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich
besonders zu fördern und über das MINT-Berufsfeld zu informieren.

Lesen Sie im Folgenden den Original-Wortlaut der Laudatio von Hartmut Bondzio:

Ich freue mich heute der Realschule der Schulen der Brede in Brakel einen UGO Schulpreis für ein sehr gutes MINT-Schulkonzept überreichen zu können.

Was hat die Jury am Schulkonzept der Schule überzeugt?

Die Realschule Brede  hat  seit der Gründung der Schule  (2011) ein MINT-Profil als zweites Schwerpunktangebot der Realschule konsequent und nachhaltig etabliert.   

Der naturwissenschaftliche Unterricht ist von Beginn der Jahrgangsstufe 5 durch die Erziehung zum selbstständigen Lernen gekennzeichnet.

Hinzu kommt die Entwicklung und Umsetzung fächerverbindender Curricula in den naturwissenschaftlichen Fächern und abteilungsübergreifende Arbeitsgemeinschaften, die grundsätzlich handlungsorientiert angelegt sind:

  • Im Jg 5 Schwerpunkte im handwerklich technischen Bereich
  • Im Jg 6 forschende Arbeiten im Schülerlabor
  • In den Jahrgängen 7-10 kleine Forschungsprojekte und Hinführung zu Wettbewerben

Die Zusatzangebote im MINT-Bereich sind nicht nur umfangreich, sondern ermöglichen auch die individuelle Förderung – dabei werden leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler genauso in den Blick genommen wie Schülerinnen und Schüler mit Teilleistungsschwächen.

Aus Sicht der Jury zeichnet sich die Realschule Brede  in allen Jahrgangsstufen durch vorbildliche Förderung der MINT-Bereiche aus, wobei es in besonderem Maße gelingt, diese auch in eine systematische Berufsorientierung zu integrieren.

So ist in den Differenzierungskursen der Besuch eines außerschulischen Lernortes pro Halbjahr verpflichtend. Dazu arbeitet die Realschule Brede auch mit einer großen Anzahl von vielen externen Partnern zusammen (von der Bäckerei bis zur Biogasanlage), die an dieser Stelle gar nicht alle aufgeführt werden können.

Uns hat auch sehr gut gefallen, dass die Realschule der Brede sich nicht nur am jährlichen Hochstift-Berufemarkt beteiligt, sondern sich auch intensiv an der „standorteigenen“ Planung und Durchführung der Studien- und Berufswahlmesse der Schulen der Brede beteiligt und einbringt.

Ein Beweis, welche Bedeutung die Schule dem MINT-Bereich zumisst ist die  Benennung einer MINT-Koordinatorin der Schulen der Brede, Birgit Niemann.

Die Jury möchte das besondere und nachhaltige Engagement der Schule an dieser Stelle mit einem Preis bedenken und damit nicht nur eine Anerkennung aussprechen, sondern auch die Hoffnung verbinden, dass die Schule  diesen Weg weiter geht.

Herzlichen Glückwunsch!

Hartmut Bondzio, Schulamtsdirektor im Schulamt für den Kreis Paderborn und im Schulamt für den Kreis Höxter, Generalist  für Übergang Schule-Beruf

 

Fotozeile:

Während der Übergabe des UGO-Schulpreises: Laudator Hartmut Bondzio, Moritz Schöttler, Ida Tewes, Elmar Sake, Rebecca Binnie-Pott, David Peters, Marvin Mogge, Johannes Oesselke, Elisabeth Zurhove, Birgit Niemann sowie UGO-Vorsitzender Thomas Koch (v.l.).  Foto: UGO