Auf den Spuren Goethes und Schillers gewandelt

Die Leistungskurse Deutsch der Q2 verbrachten ein Wochenende in Weimar

Am Freitag, 26.01. 2018, begaben sich 38 Schülerinnen und Schüler und ihre Deutschlehrerinnen Frau Teichert und Frau Zurhove auf Studienfahrt. Das Ziel war die „Stadt der Dichter und Denker“, wie sich die kleine Stadt im Thüringer Becken selbst stolz nennt.

Mit der Europäischen Jugendbildungsstätte Weimar (EJBW) hatte man ein Quartier gefunden, das fußläufig sehr nahe bei der Altstadt liegt und an den Ilmpark angrenzt. Dem Viergestirn oder auch den sogenannten „Riesen von Weimar“ (Wieland, Goethe, Herder und Schiller) begegnete man in der Altstadt auf Schritt und Tritt. Die Führungen durch das Schillerhaus und das Goethehauses waren folglich auch wichtige und beeindruckende Programmpunkte der Studienfahrt.

Während der Stadtführung und im Weimarhaus erhielten alle einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Stadt, die nicht nur die Stadt der Klassik ist, sondern auch wichtige Meilensteine im Bereich der Musik, Malerei und der Theaterkunst setzte. Um das Jahr 1900 entwickelte sich Weimar zu einem der Zentren der Moderne und die Künstler des Bauhauses versuchten in Weimar, „die Welt neu zu denken“. Erinnert wurde auch an die Verfassung der Weimarer Republik, die im Deutschen Nationaltheater erarbeitet wurde. In diesem Theater erlebten alle am Samstagabend noch die Premiere der Mozartoper „Die Hochzeit des Figaro“.

Zur Geschichte des Ortes gehört aber auch die Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald, das man am 27.01., dem Gedenktag für die Holocaust-Opfer, besuchte. Eine beeindruckende Führung vertiefte die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte für alle sehr nachdrücklich.

Mit vielen Eindrücken kehrten alle am Sonntagnachmittag wieder zurück nach Ostwestfalen.

Elisabeth Zurhove