Rückblick: Die Brede zu Gast bei „Jugend forscht“

Mit wertvollen Erfahrungen und einem hervorragenden 3. Platz für Lukas Güthoff (Q1) im Gepäck sind die Bredenschüler und -betreuer vom diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ aus Paderborn zurückgekehrt: „Es ist noch einmal etwas ganz anderes, die Projekte vor so einem Publikum vorzustellen – gut, dass wir am Akademieabend geübt hatten“, resümiert Hannah Lötzke den Tag an der Pader.

In der sich an den Akademiemarkt anschließenden Woche sind alle Präsentationen noch einmal optimiert, Fehler ausgebessert und auch Detailfragen mit den Betreuern und in der MINT AG geklärt worden – das war gut, denn nicht nur die drei Jurys im HNF, sondern auch das Publikum war sehr fachkundig.  „Für mich war es besonders schön zu sehen, wie engagiert und kompetent unsere Schülerinnen und Schüler ihre Themen vortragen konnten und dass sie sich als Gruppe auch gegenseitig unterstützt und ermutigt haben“, fasste Birgit Niemann ihre Eindrücke zusammen. Dabei auch über den Tellerrand der eigenen Schule zu schauen, Ideen anderer Schüler mitzubekommen und andere Präsentationen zu sehen, war für alle Teilnehmer sehr spannend. Am Abend hatten Johannes Oesselke und Hannah Zeißler kaum noch Stimme, da halfen auch keine Lutschbonbons mehr!

„Jeder, der sein Projekt verfolgt, bis er oder sie es hier anmelden kann, hat Forschergeist, Durchhaltewillen und Engagement bewiesen“ – das stellten die Laudatoren bei der Abschlussveranstaltung heraus. „Das gilt ganz besonders für Schüler der Mittelstufe, deren Zeiträume für solche Zusatzarbeiten einfach eng sind“, betont Frau Niemann – eine erfolgreiche Teilnahme mit solchen Präsentationen freut die gesamte MINT-Fachschaft der Brede. So kamen auch viele Lehrerinnen und Lehrer zur Unterstützung unserer Schüler im HNF vorbei.

„Mit so vielfältigen Themen anmelden zu können – von der Biologie über Biochemie, Geographie bis hin zur mathematischen Physik – ist für eine Schule beeindruckend“, so formulierte es eines der Elternteile. Und so konnten in diesem Jahr alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Sonderpreis mit nach Hause nehmen – immerhin ein kleiner Computer, der sich dann noch kreativ verändern und anpassen lässt. „Gelohnt hat es sich für alle, denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben bei der Ausarbeitung und Präsentation enorm viel gelernt. Abgesehen davon führt die hohe Wertigkeit des Wettbewerbs auch bei einer guten Teilnahme schon zu einer sehr guten Gewichtung zur Erlangung des MINT-EC Zertifikats, welches zunehmend mehr Schülerinnen und Schüler der Schule in den Blick nehmen“ erläutert Frau Niemann.

Das Niveau in Paderborn war hoch – so viele gute Beiträge und Schülerinnen und Schüler gingen ins Rennen, die in ihre Themen viel Zeit und Arbeit hineingesteckt hatten. Tolle Ideen konnte man sehen, aber auch, was alles dazugehört, wenn man hier weiterkommen möchte! Eine Platzierung bei „Jugend forscht“ zu erreichen, ist keineswegs selbstverständlich, sondern schon eine ganz besondere Leistung! Professor Stefan Wolf von der Hochschule OWL, der zunächst dem Wetterballon-Projekt der MINT AG mit Rat und Tat zur Seite stand und der dann auch in dem sich daran anschließenden Forschungsprojekt Lukas Güthoff mitbetreut hat, lobt besonders dessen selbstständiges Herangehen an die Arbeit und fügt hinzu, dass es ihm Freude gemacht hat, mit Lukas über einzelne Aspekte zu diskutieren.

So fasst auch Matthias Koch seine Eindrücke von der Präsentation zusammen: „Ich habe mich gefreut, dass wir so viele motivierte Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Fachbereichen bei dem Wettbewerb dabei hatten und mit Lukas Güthoff auch noch einen Preisträger. Vielen Dank an die betreuenden Lehrer und auch an Prof. Wolf von der Fachhochschule OWL, der unsere Schüler so toll mit unterstützt hat.“

Text: Birgit Niemann

Fotos: Thomas Oesselke; Kai Hasenbein