Fußballer zum dritten Mal Kreismeister geworden

Zum dritten Mal in Folge: Fußballer des Berufskollegs sind Kreismeister

Auch wenn die Superlative so langsam ausgehen dürften, ist dieses lediglich ein Zeichen für die außerordentliche Leistung des kleinen Berufskollegs der Schulen der Brede.  Denn zum dritten Mal in Folge gewannen die Auswahl-Kicker des Berufskolleg Brede die Fußball-Kreismeisterschaften in der Wettkampfklasse I.

In der Vorrunde konnte das städtische Gymnasium sowie der große Bruder aus dem eigenem Haus, dem Gymnasium Brede, besiegt werden. Aufgrund des besseren Torverhältnisses konnte man sich letztlich glücklich, aber nicht unverdient, gegen den Widersacher aus Bad Driburg, dem Gymnasium St. Xaver, durchsetzen, da der direkte Vergleich mit einer Punkteteilung endete.

Eine Woche später kam es dann zur großen Finalrunde gegen die Gewinner aus Warburg und Höxter. Hier konnten sich das starke König-Wilhelm Gymnasium und das Berufskolleg der Johann-Conrad Schlaun Schule qualifizieren. Weil sich das KWG aus Höxter sowie unsere Auswahl gegen die Fußballer aus Warburg durchsetzten, kam es zum Showdown und zu einem echten Finale.

Ein spannender Kick war die Folge. Pascal Otte erzielte das erste Tor des Spiels und brachte die Brede in Führung. Diese wurde allerdings postwendend durch Luis Ortmann vom KWG ausgeglichen. In der Folgezeit gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel, dennoch erhöhte das Gymnasium aus Höxter zum 2:1 durch den schnellen Christoph Rohde.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Bredenkicker dann aber ihre Muskeln spielen. Der unermüdliche Nikolas Jakob erzielte nach einem kraftvollen Sprint den Ausgleich. Keeper, Nico Otte, rettet in unnachahmlicher Manier die wiederholte Führung für Höxter. Den krönenden und verdienten Abschluss setzte dann der technischer versierte Marcel Ostermann. Nach tollem Dribbling schloss er trocken in den Winkel zum 2:3-Endstand ab. Die Erleichterung und Freude nach dem historischen Titelgewinn war riesig. „Großartig, unglaublich – einfach toll“, bilanziert Boris Hartmann nach dem nervenaufreibenden Spiel und es scheint, als seien die Superlative für diesen Erfolg doch noch nicht aufgebraucht.

Boris Hartmann