Bredenschüler auf den Spuren der Mauren in Spanien unterwegs

Im April 2018 waren zum ersten Mal in der Geschichte der Brede spanische Jugendliche in Brakel zu Gast. Nach langem Warten war es im Oktober 2018 endlich soweit: Einige Schüler der Brede brachen zum Gegenbesuch nach Úbeda auf, um den Süden Spaniens kennenzulernen.

Die spanische Kultur begegnete den deutschen Schülern zum einen beim Zusammenleben in den spanischen Gastfamilien, zum anderen aber auch beim Besichtigen der Schule IES Francisco de los Cobos. Bevor die Jugendlichen in verschiedenen Workshops die für Úbeda typische Töpferkunst und die Herstellung von Glasschmuck kennenlernten, stärkten sie sich mit einem traditionellem spanischen Frühstück bestehend aus chocolate con churros.

Die Bedeutung Andalusiens für die spanische Geschichte erlebte die Austauschgruppe hautnah in der Alhambra in Granada, welche das Aufeinandertreffen der islamischen und christlichen Kultur in ganz besonderer Weise repräsentiert. Das nicht immer friedliche Zusammenleben der unterschiedlichen Kulturen in Spanien zwischen dem achten und 14. Jahrhundert wurde den Schülern auf der Ruta de los Castillos verdeutlicht. Die beeindruckende Zahl von Befestigungsanlagen mit den unterschiedlichen architektonischen Einflüssen der vorherrschenden Mächte besichtigten die Schüler in den nachfolgenden Tagen.

Bereichert wurde das Programm durch einen Ausflug in den Nationalpark Cazorla. Die geplante Klettertour musste zwar aufgrund von Unwettern abgesagt werden, dennoch war der Besuch in Cazorla eine lohnenswerte Erfahrung. Unser Fazit: Der Aufenthalt in der Weltkulturerbestadt Úbeda war großartig und kann hoffentlich in den nächsten Jahren wiederholt werden.

Eva Graskamp