Julian Eßer (Q2) beim MINT-EC-Camp „Green Chemistry“

20 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC nahmen vor einigen Tagen am MINT-EC-Camp "Nachhaltige Chemie – Green Chemistry" an der Uni Regensburg teil. Julian Eßer aus der Q2 hat dabei die Schulen der Brede vertreten. Im Folgenden ist sein Bericht zu lesen:

Durch die Kooperation unsere Schule mit MINT-EC konnte ich am MINT-Camp für „Nachhaltige Chemie/Green Chemistry“ an der Fakultät für Chemie und Pharmazie an der Universität Regensburg teilnehmen. Am ersten Tag lernten wir das Element Phosphor besser kennen, indem wir uns über die Synthese, die Anwendung, das morphologische Auftreten und die möglichen Gefahren informierten.

Tag zwei war von sehr großem Praxisanteil geprägt. Wir erhielten zwar zuerst Informationen über die Anwendungspunkte von „Nachhaltiger Chemie“, doch dann ging es direkt in die Laborführung. Wir konnten sehen, woran die Doktoranten gerade arbeiten und was ihr Forschungsgebiet ist.

Nach der Mittagspause waren wir dann selbst an der Reihe und konnten zuerst mitgebrachte Produkte, wie z.B. Shampoo oder Haargel, auf Inhaltsstoffe untersuchen. Im Anschluss hatten wir die Anweisung ein eigenes Produkt herzustellen, meine Gruppe entschied sich für das Haargel (s. Fotos), natürlich unter strenger Protokollierung.

Am dritten Tag konnten wir selbstständig mit Riboflavin (Vitamin B2) arbeiten. Der Nachmittag war mit Vorlesungen belegt, in denen wir von der Notwendigkeit von Chemie in Alltag und Umwelt lernten. Der vierte und letzte Tag war geprägt durch anwendungsnahe Analyse von Nitrat im Trinkwasser.

Fazit: Die Veranstaltung hat mir aus zwei Gründen sehr gut gefallen: Als erstes sind die exzellente Balance zwischen Theorie und Praxis und die verschiedenen Ausflüge in die vier größten und wichtigsten Bereiche der Chemie (Organik, Anorganik, Analytik und Physikalische Chemie) zu erwähnen. Der zweite Grund ist die brillante Qualität der Organisation, die ebenso eine schöne und entspannte Kommunikation zwischen den Teilnehmenden ermöglichte und den sozialen Kontakt enorm verstärkte.

Julian Eßer (Q2)