Enge Verbundenheit zum Familienzentrum unterstrichen

Kooperation zwischen Bündelschule und Familienzentrum unterzeichnet

Es ist eine starke Wurzel, die beide Einrichtungen verbindet: Die Vorläufer der Schulen der Brede und des Familienzentrums Brede wurden beide im 19. Jahrhundert von den Armen Schulschwestern "up der breden" gegründet. Mit einem offiziellen Kooperationsvertrag haben Bündelschule und das Familienzentrum jetzt nicht nur die gemeinsame Tradition betont, sondern auch zukunftsweisende Projekte angestoßen und damit ihre Verbundenheit nachdrücklich unterstrichen.

Am vergangenen Montag trafen sich die beiden Leiterinnen des Familienzentrums, Barbara Rehermann und Diana Seck, mit dem Schulleiter Matthias Koch und seiner Stellvertreterin Bärbel Lüttig, um den Kooperationsvertrag feierlich zu unterzeichnen. „Ich freue mich, dass die traditionell gute Nachbarschaft und die gute Zusammenarbeit in vielen Bereichen nun auch offiziell dokumentiert worden ist. Wir fühlen uns wie Geschwister in einer großen Familie und arbeiten deswegen gerne und gut zusammen“, so Schulleiter Matthias Koch.

„Es ergeben sich immer wieder Schnittpunkte fruchtbarer Zusammenarbeit“, ergänzte Diana Seck. So sei es in den vergangenen Jahrzehnten stets gewesen, sodass nun mit der Kooperation eine neue Seite desselben Buches aufgeschlagen wird. Entstanden, so Diana Seck weiter, sei die Idee zur aktuellen Kooperationsvereinbarung im Rahmen des Babysitterführerscheins, den Schülerinnen und Schüler der Brede im Rahmen der Erweiterungsstunde kürzlich erwerben konnten.

Vielfältige Kooperationsmöglichkeiten sollen jetzt intensiv genutzt werden: eine Zusammenarbeit der Pädagogikkurse des Gymnasiums mit dem Familienzentrum, eine Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Elternvorträgen und in der Elternarbeit, eine Vernetzung des Familienzentrums mit der Schulsozialarbeit und Schulseelsorge sowie mit dem Bibelgartenprojekt. Seit einer Weile schon laufen das Babysitterprojekt sowie die Leseförderung im Jahrgang 9 der Realschule. Abteilungsleiterin Elisabeth Zurhove: „Hier machen Schülerinnen und Schüler in einer Mittagspause Leseangebote und tragen den Kinder in schöner Atmosphäre Bücher und Geschichten vor.“

Die stellvertretende Schulleiterin Bärbel Lüttig ergänzt: „Weitere zukünftige Möglichkeiten bestehen beispielsweise darin, dass jährlich eine Kindergartengruppe in die Fachräume der Physik hineinschnuppert und ihren ersten Physikunterricht erlebt oder auch dass Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Realschule Brede ihr Sozialpraktikum im Familienzentrum absolvieren.“

Unser Foto zeigt die beiden Leiterinnen des katholischen Bildungszentrums Brede, Barbara Rehermann (l.) und Diana Seck (r.), sowie Schulleiter Matthias Koch und seine Stellvertreterin Bärbel Lüttig (2.v.r.).

Foto: Familienzentrum Brede

Text: Kai Hasenbein