Wirtschaftsinformatiker – Beruf mit glänzenden Zukunftsaussichten kennengelernt

Informationen über Dualstudium aus erster Hand

Die Ausbildungsleiterin Frau Brake von dem Unternehmen Diebold Nixdorf und die beiden Dual-Studentinnen (Wirtschaftsinformatik) Ulrike Hoffmann und Anna Nymphius informierten über ihr Unternehmen, welches bekannt für die Produktion von Bankautomaten und Kassensystemen des Einzelhandels ist, und die Ausbildungsmöglichkeiten im Rahmen einer dualen Fachhochschulausbildung.

Die beiden Studentinnen, beides ehemalige Schülerinnen des Berufskollegs Brede, studieren an der FHDW in Paderborn und arbeiten in den Praxisphasen bei Diebold Nixdorf am Standort in Paderborn. Im Wechsel von Theorie und Praxis ist nach drei Jahren der Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.) erreichbar. Beide haben schon in ihrer Zeit als Schüler des Berufskollegs im Rahmen der Kooperation mit der FHDW eine Vorlesungsreihe als Schüler-Studentinnen besucht und mit einer Prüfung abgeschlossen. Diese so schon als Schülerinnenen erworbenen Credit-Points wurden den beiden Studentinnen in ihren ersten Theoriephasen voll angerechnet.

Der Ablauf des Dualen-Studiums wird von beiden sehr positiv wahrgenommen. Gleichwohl lässt die straffe Organisation des Studiums weniger freie Zeiträume als dies bei einem Präsenzstudium an einer Fachhochschule oder Hochschule der Fall wäre.

Das Unternehmen Diebold Nixdorf gewährt seinen Dual-Studenten eine gute Praktikantenvergütung und übernimmt zu 100 % die Studiengebühren, die von der FHDW erhoben werden. Im Gegenzug binden sich die Studenten in den ersten zwei Jahren nach dem erfolgreichen Studienabschluss an das Unternehmen Diebold Nixdorf, womit eine erste Beschäftigung nach dem Studium sichergestellt ist.

Als Wirtschaftsinformatiker erlernt man grundlegende Kenntnisse der angewandten Informatik und Betriebswirtschaftslehre. In Zeiten der „Industrie 4.0“ sind die Berufsaussichten für die Absolventen glänzend.

In den letzten Jahren haben immer wieder Absolventen des Berufskollegs diese Fachrichtung eingeschlagen, entweder im Rahmen einer beruflichen Ausbildung, z. B. als Fachinformatiker, oder im Rahmen eines Studiums. Der Trend geht für diese Studien-Fachrichtung eindeutig in Richtung Dualität. Namhafte Unternehmen (Diebold Nixdorf, Bertelsmann in Gütersloh, UKL in Bad Driburg, Westfälischer Sparkassen und Giroverband in Münster,…) stehen den Schülerinnen und Schülern offen als Kooperationspartner für das Dual-Studium gegenüber.

Mit diesen Informationen konnten sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums ein gutes Bild über den Beruf und den Ablauf eines Dualstudiums machen.

Text und Bild von I. Emmerich u. W. Wollweber