Bredenschülerinnen und -schüler begaben sich auf Klimaexpedition

Über den Klimawandel und seine Auswirkungen wird derzeit in den verschiedensten Schülergruppen an der Brede diskutiert – und so bot es sich an, das Angebot des Kreises Höxter anzunehmen, einen Experten zum Gespräch an die Schule einzuladen, der verschiedene Schülergruppen sowohl fachlich informieren als auch mit den Schülern im Gespräch Fragen klären und diskutieren kann. So kam es am Donnerstag und Freitag, dem 2. und 3. Mai in den Differenzierungskursen der Realschule und des Gymnasiums (Jahrgänge 8 und 9) sowie der SV und MINT AG zu Treffen und Unterricht in einer anderen Form.

Es berichten die Schülerinnen und Schüler aus der 9R:

Inna Peters: Heute hatten wir den Geographen Herrn Westermann von Geoscopia bei uns zu Besuch. Er hat mit uns die Veranstaltung „Klimaexpedition“ durchgeführt. Zuerst haben wir uns Satellitenbilder der Erde angeschaut und er hat uns erklärt, wie die Wettervorhersagen berechnet werden. Außerdem hat er uns die Unterschiede zwischen Wetter und Klima erklärt.

Moritz Schöttler: Wir bekamen globale Wetterphänomene an aktuellen Satellitenaufnahmen anschaulich erklärt.

Jan-Luca Lorenz: Er hat berichtet, dass im März dieses Jahres ein Rekord gebrochen wurde. Seitdem das Wetter ab 1881 aufgeschrieben wurde, gab es noch nie so lange hintereinander zu warme Monate wie jetzt (13 Monate).

Jonas Hostmann: Bei dem Vortrag wurde besonders auf einen Faktor, der sich im Klimawandel ändern wird, eingegangen: das Wasser. Er zeigte uns Aufnahmen zum Anstieg des Meeresspiegels durch das Schmelzen der Gletscher und die Ausdehnung des erwärmten Wassers sowie auch Folgen des fehlenden Wassers in trockenen Regionen durch das Ausbleiben von Regen. Wir Schüler waren überrascht, wie weit der Klimawandel bereits fortgeschritten ist.

Maxi Schelhorn: Gegen Ende des Vortrags wurde auch über die Desertifizierung der Regenwälder und klimaschädliche Entwicklungen in der internationalen Landwirtschaft geredet. Wir haben besprochen, was man selbst tun kann, um die Folgen des Klimawandels zu bremsen.

Luisa Geilhaar: Wir konnten an den aktuellen Aufnahmen sehen, wie heiß es jetzt in Afrika ist. In der Sahara war es um 10 Uhr morgens bereits 45°C warm, im Regenwald ca. 15°C. Am 1.5.2019 gab es in der Sahara Tagestemperaturunterschiede von 40°C und im Regenwald von 15°C.

Die Äußerungen zeigen, dass wir sensibilisiert wurden und nun im Unterricht weiterforschen und hier wie in den außerunterrichtlichen Arbeitsgemeinschaften gemeinsam klimafreundliche Schritte gehen werden.