„HPI Schul-Cloud“: Schulen der Brede starten digital durch

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Brede werden zu Beginn des nächsten Schulhalbjahres erstmals mit der digitalen Lernumgebung HPI Schul-Cloud arbeiten. Dabei entwickeln sie die HPI Schul-Cloud nicht nur aktiv weiter, sondern treiben auch die digitale Schulentwicklung voran. Besonders im Hinblick auf den DigitalPakt Schule ist das ein großer Vorteil.


Als Teil des nationalen Excellence-Schulnetzwerkes MINT-EC nehmen die Schulen der Brede in Brakel an dem bundesweiten Pilotprojekt „HPI Schul-Cloud“ teil: eine Lernumgebung, die Lehrkräften den Zugang zu digitalen Lernangeboten ermöglicht und über eine Million digitale Materialien und viele Werkzeuge zur Verfügung stellt. Mit einem persönlichen Account können Nutzerinnen und Nutzer auf diese Angebote zugreifen – von zu Hause oder unterwegs, über den Computer, oder wie es oft im Unterricht üblich ist, über das Tablet. Insgesamt nutzen seit Projektbeginn nun 36 Schulen aus Nordrhein-Westfalen die Lernumgebung.

Lehrkräfte können mit Hilfe der HPI Schul-Cloud Unterrichtskonzepte und Aufgaben erstellen, dabei digitale Medien in den Unterricht einbinden und Gruppenarbeiten koordinieren. Schülerinnen und Schüler erleben mit der HPI Schul-Cloud einen zeitgemäßen Unterricht, der zu ihrem sowieso digitalen Alltag passt.

„Das Projekt „HPI Schul-Cloud“ unterstützt Schulen dabei, wichtige Schritte in Richtung digitaler Schulentwicklung zu gehen“, so Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender MINT-EC. Um Mittel für Ausstattung und Fortbildungen zu bekommen, müssen Schulen im Rahmen des im Mai 2019 in Kraft getretenen DigitalPakt Schule ein Medienkonzept vorlegen. Die Mitarbeit an der HPI Schul-Cloud ermöglicht es den Akteurinnen und Akteuren, wichtige Erfahrungen zu sammeln, die in dessen Erstellung einfließen können.

Die HPI Schul-Cloud ist noch kein fertiges Produkt. Sie wird bis Juli 2021 am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Kooperation mit MINT-EC und den Pilotschulen entwickelt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Auch die drei neuen Schulen können die Plattform jetzt aktiv mitgestalten, indem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Feedbackfunktion nutzen und an Workshops und MINT-EC-Arbeitsgruppentreffen teilnehmen. Bei Letzteren entstehen neue Impulse für die Weiterentwicklung der HPI Schul-Cloud, die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Bundesländern vernetzen sich untereinander und es werden Inhalte zum Thema digitale Bildung vermittelt. Schulleiter Matthias Koch ist überzeugt: „Als MINT-EC-Schule sind wir in der glücklichen Situation, die HPI Schul-Cloud zu nutzen, unsere Erfahrungen mit den Entwicklerinnen und Entwicklern zu teilen und damit sogar einen kleinen Beitrag zur Weiterentwicklung dieses für Schulen so wichtigen Bausteins in der digitalen Infrastruktur zu leisten.“

Insgesamt sind 128 Schulen aus dem Netzwerk am Pilotprojekt beteiligt, darunter auch Schulen aus den USA, Ecuador und der Türkei.