Mit 1000 Unterschriften den Elternwillen dokumentiert

Zweite Realschulklasse: Elternpflegschaft der Brede bedankt sich für großes Engagement

Die Elternpflegschaft der Schulen der Brede möchte sich auf diesem Wege bei allen herzlich bedanken, die in den vergangenen Wochen intensiv daran mitgearbeitet haben, eine Zweizügigkeit der Realschule Brede trotz aller Schwierigkeiten auf den Weg zu bringen. Umso mehr bedauern es die Eltern, dass die vielgestaltigen Bemühungen letztlich nicht von Erfolg gekrönt worden sind.

Der Vorstand der Elternpflegschaft der Brede betont dabei, dass man die Entscheidung des Generalvikars „mit großer Enttäuschung“ zur Kenntnis genommen habe, in der dieser die Einrichtung einer zweiten Klasse für das nächste Schuljahr abgelehnt hat. Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Dompropst Joachim Göbel, dem Leiter der Abteilung Schule und Erziehung im Generalvikariat Paderborn, seien neben den Kostengründen vor allem die (teils massive) Intervention einiger weniger Bürgermeister und politischer Vertreter zur Sicherung des eigenen Schulstandortes als ausschlaggebende Gründe für die Ablehnung benannt worden.

Das sei nach Aussage des Schulpflegschaftsvorsitzenden Rüdiger Fahrig insbesondere deshalb so enttäuschend, weil hier „sachfremde Gründe und wenige politische Amtsträger offensichtlich mehr Einfluss hatten als ein Elternwille, der sich in über 1000 Unterschriften eindrucksvoll dokumentiert hat“. Mit viel Einsatz haben Vertreter aus Schule und Elternschaft über Wochen Unterschrift um Unterschrift gesammelt und anschließend dem Generalvikar übergeben.

Der gesamte Elternpflegschaftsvorstand sowie die Schulleitung der Schulen der Brede bedanken sich deshalb bei allen Beteiligten für deren beeindruckendes Engagement für die Schulen der Brede und insbesondere für die Abteilung Realschule, die sich als Schulform und mit ihrem spezifischen Profil offensichtlich großer Beliebtheit und Wertschätzung erfreut.

Alle Beteiligten kündigen bereits an dieser Stelle an, auch in der Zukunft die Zweizügigkeit der Realschule weiter zu verfolgen. Am Ende werden sich, ergänzt Vorstandsmitglied Dirk Löneke, die Qualität dieser Schulform und die breite Basis der Eltern, die dieses Anliegen unterstützen, durchsetzen.