Neues Mensakonzept läuft: Gesund und frisch zu Mittag essen

Das neue Mensakonzept hat Schwung aufgenommen – zunächst probeweise und unter Einhaltung des Corona-Hygienekonzeptes. „Ziel wird es sein, allen am Schulleben Beteiligten die Möglichkeit eines schmackhaften und gesunden Mittagsessens in einer angemessenen und ruhigen Atmosphäre zu bieten“, so Schulleiter Dr. Matthias Koch. Frank Hesse vom Quellenhof in Bruchhausen wird auch weiterhin als Partner der Brede fungieren.

Einige grundlegende Umgestaltungen des bisherigen Konzeptes waren dazu nötig: Waren bislang Cafeteria- und Mensabetrieb in einem Raum vereint, wird die Cafeteria ab Montag, 24. August, im Laufe der 4. Unterrichtsstunde geschlossen, sodass sie anschließend ausschließlich für das Mittagessen zur Verfügung steht. Die Produkte der Cafeteria werden dann also in der Mittagspause nicht mehr angeboten.

„Unser Verpflegungsangebot besteht aus zwei wechselnden Tagesgerichten, dazu aus einem Nudel- und einem Salatbüffet sowie einem Dessert und einem Getränk“, erläutert Frank Hesse vom Quellenhof das künftige Konzept. Dabei werde das „cook&chill“-Verfahren genutzt, in dessen Rahmen das Essen in der Produktionsküche in Bruchhausen zunächst mit frischen Produkten gekocht und anschließend zurückgekühlt werde, bevor es dann kurz vor dem Mittagessen in der Brede regeneriert werde. „Durch dieses Verfahren halten wir möglichst viele Inhaltsstoffe in den Speisen“, so Frank Hesse.

Die gesamte Planung ist derzeit selbstverständlich der Corona-Pandemie und dem Hygienekonzept der Brede untergeordnet, weswegen das komplette neue Mensakonzept noch nicht zur Entfaltung gebracht werden kann. Aber für die „Nach-Corona-Zeit“ steht das Procedere bereits fest, denn das Kochen mit frischen Produkten bedeute, dass eine gewisse Planungssicherheit nötig sei, weswegen die „Mensa-Flatrate“ als Abosystem genutzt werden solle, berichtet Frank Hesse. Alle, die am Mittagessen teilnehmen wollen, müssen sich demnach für ein Schulhalbjahr verbindlich anmelden und den Tag/die Tage festlegen, an denen man essen möchte. Das Essensgeld wird dann bequem im Lastschriftverfahren eingezogen.

Frank Hesse weiter: „Bei einer Abwesenheit über zwei Wochen – zum Beispiel bei Krankheit oder wegen eines Praktikums – wird der Beitrag rückvergütet. Kurzzeitige Ausfälle sind in der Kalkulation der Flatrate bereits berücksichtigt worden und können daher nicht ersetzt oder erstattet werden“. An Tagen, an denen Klassen- oder Kursausflüge stattfinden, werden als Ausgleich Lunchpakate verteilt.

Neben dem „Flatrate-System“ wird es auch die Möglichkeit geben, kurzfristig am Essen teilzunehmen. Dafür gibt es einen Markenverkauf (10er-Karte) oder die Möglichkeit, mit Bargeld zu bezahlen. Grundsätzlich gilt, dass man sich nicht im Vorfeld für ein Essen entscheiden muss, sondern das ganz spontan an der Essensausgabe entscheiden kann.

Am kommenden Montag 24. August, startet zunächst eine Probephase. Da die darauffolgenden Schritte coronabedingt noch nicht genau geplant werden können, werden wir Sie und euch rechtzeitig darüber informieren.

Wichtiger Hinweis:

Wer unter Unverträglichkeiten leidet, aber dennoch in unserer Mensa zu Mittag essen möchte, kann am Vortag ein entsprechendes Essen bestellen, welches dann gesondert zubereitet und geliefert wird. Rückfragen beantworten euch gern die Mitarbeiterinnen der Mensa. Bitte beachtet auch, dass die Cafeteria während des Mensabetriebs schließt und danach auch nicht mehr öffnet.

Text und Fotos: Kai Hasenbein