„Erasmus+-Projekt EU4U“ digital abgeschlossen

“We are flexible!“ Das war wohl der Satz, der am häufigsten während des Meetings von den betreuenden Lehrenden und insbesondere den rumänischen Organisatoren gesagt wurde. Flexibilität war von uns allen gefordert, als im vergangenen Jahr klar wurde, dass es leider keine Möglichkeit geben wird, unser Erasmus+-Projekt zum Thema Europa wie geplant mit dem letzten Treffen in Rumänien abzuschließen. Ein Jahr später haben sich nun Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern aus Deutschland, Griechenland, Polen und Rumänien online getroffen, um die Stadt Iasi kennenzulernen und über die Zukunft Europas zu sprechen. Am Gymnasium Brede war der bilinguale Erdkundekurs EF unter der Leitung von Stefanie Reichelt beteiligt sowie die Lehrkräfte Mona Gerlach, Kathrin Mattern, Lea Rehermann, Maria Straßburger, Aysu Taskan und Charlotte von Wrede.

An drei Tagen kam die Gruppe vormittags für jeweils zwei Stunden zusammen.  Nach einer Vorstellungsrunde begaben wir uns auf eine virtuelle Erkundungstour durch die Stadt Iasi, sahen mithilfe von Videos verschiedene Sehenswürdigkeiten und erfuhren in einer Präsentation etwas über das Gastgeberland Rumänien. In einem kleinen Quiz konnten die Teilnehmenden zeigen, wie gut sie während der Tour aufgepasst hatten.

Am zweiten Tag ging es an die inhaltliche Arbeit zum Thema „Die Zukunft Europas und der EU“. Dabei sollten mithilfe der „Sechs Hüte“-Methode verschiedene Standpunkte erarbeitet und betrachtet werden. Das deutsche Team beeindruckte mit vielen Ideen und souverän vorgetragenen Ergebnissen.

Der dritte Tag startete mit einem Gespräch mit zwei Vertreterinnen der Studenteninitiative PRIME der Universität Iasi, die ihre Projekte für Jugendliche in Europa vorstellten. Danach gab es einen virtuellen Museumsrundgang mit Postern über die Zukunft Europas, welche die beteiligten Länder im Vorfeld des Treffens erstellt hatten. Abgerundet wurde das Treffen mit kleinen Videos von ehemals Beteiligten im Projekt, die darin erzählten, was sie nach ihrem Abschluss an der Schule machen. Dabei wurde deutlich, dass einige von ihnen nun im europäischen Ausland arbeiten oder studieren und dabei auf jeden Fall auch die Teilnahme am Erasmus+-Projekt als hilfreich für diesen Schritt empfunden haben. Mit einem kleinen Video über rumänische Volkstänze eines vorherigen Erasmusprojekts endete schließlich das digitale Erasmustreffen und damit auch das Erasmusprojekt.

Hier einige Stimmen zum digitalen Erasmusprojekt von Schülerinnen und Schülern aus der EF:

„Der digitale Austausch mit den anderen Erasmus-Ländern war wirklich interessant. Ich habe viel Neues und auch Überraschendes über die verschiedenen Kulturen gelernt, was ich vorher sonst noch gar nicht wusste. Besonders gut hat mir gefallen, dass wir dadurch auch unser Englisch verbessern konnten.“ (Schülerin aus der EF)

“I liked the meetings because the people there were very friendly but sometimes it was hard to concentrate for two hours and just listen.” (Schüler aus der EF)

„Auch wenn wir ziemlich unerwartet von dem Erasmus+-Projekt erfahren haben, bin ich froh, dass wir die Chance dazu bekommen haben. Es war toll, die unterschiedlichen Lehrer kennenzulernen und mit Schülern aus anderen Ländern zu interagieren. Was die Lehrer und Schüler aus Iasi, trotz der Schwierigkeiten, wie das Homeoffice, auf die Beine gestellt haben, war echt klasse. Wir haben viel über die EU gelernt und verschiedene Lernmethoden kennengelernt. Außerdem konnten wir uns virtuell verschiedene Sehenswürdigkeiten anschauen. Trotzdem hätte ich mir ein reales Treffen in Iasi gewünscht.“ (Schülerin aus der EF)

Hinweis: Auf den Bildern ist unter anderem der Kulturpalast in Iasi zu sehen. Das Foto wurde am 14. April 2021 von Mihaela Cretu, der rumänischen Koordinatorin, aufgenommen und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“