Jugend forscht: Ein 2. Preis und zwei Sonderpreise!

Ihr Einsatz bei "Jugend forscht" hat sich ausgezahlt: Erfolgreicher Regionalwettbewerb für Hanno Wrenger und Sophia Kutz

Ein erfolgreicher Wettbewerbstag für Hanno Wrenger und Sophia Kutz! Ihre „Jugend forscht“-Arbeiten, mit denen sie am heutigen Donnerstag am Regionalwettbewerb in Paderborn teilgenommen haben, wurden jeweils mit Preisen bedacht: Hannos Forschungsprojekt wurde mit einem zweiten Preis im Fach Biologie sowie dem Sonderpreis des Unternehmens „Heise Medien“ ausgezeichnet; Sophia erhielt den Sonderpreis des HNF für ihre Forschungen im Fach Physik. Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Ergebnissen!

Hanno Wrenger (15/EF) arbeitete zum Thema „Eine Untersuchung des Wachstumsverhaltens von Pflanzen mittels Chlorophyllfluoreszenz“ (Projektbetreuung: Birgit Niemann). Dafür wurde er im Fachbereich Biologie mit dem 2. Preis und einem Preisgeld von 60 EUR belohnt, gestiftet von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Zudem darf sich Hanno über einen der Sonderpreise, ein Jahresabonnement des „ct-Magazins für Computertechnik“, freuen, gestiftet von Heise Medien.

Sophia Kutz (15/EF) entwickelte eine „Autonome Wasserversorgungsanlage“ (siehe Projektbeschreibung unten). Betreut wurde sie von Linda Rüther und Birgit Niemann. Die Jury vergab für ihre Forschungsleistungen den Sonderpreis „Bild der Wissenschaft“, ein vom Heinz-Nixdorf-Forum Paderborn gestiftetes Jahresabonnement.

Im Folgenden stellen wir die beiden Forschungsprojekte etwas genauer vor:

Sophia Kutz: Pflanzenanbau auf dem Mars

Sophia Kutz hat sich in ihrem „Jugend forscht“-Projekt das Ziel gesetzt, Pflanzen autonom und möglichst ohne menschliche Hilfe am Leben zu erhalten. Ihre Motivation dabei war, dass zukünftig auf einer Marsstation Sauerstoff in solchen Mengen durch Fotosynthese gewonnen werden sollte, dass Menschen dort ohne äußere Hilfe forschen könnten. Neben theoretischen Vorüberlegungen zur Beleuchtung entwickelte Sophia ein Modell zur Wasserversorgung der Pflanzen, welches mit 3D-Druck gefertigte Bauteile enthält. Weitere Aspekte zum effektiven Einsatz ihres Modells werden dabei berücksichtigt.

Hanno Wrenger: Untersuchung von Pflanzen mittels Chlorophyllfluoreszenz

Hanno Wrenger hatte sich bereits in den vergangenen beiden Jahren mit dem Keimverhalten von Pflanzen beschäftigt. 2021 hatte er herausgefunden, dass auch schon Keimlinge, die noch keine Blätter besitzen, besonders gut bei der Bestrahlung mit Licht der Wellenlängen wachsen, die für Fotosynthesevorgänge optimal sind. Dies hat ihn auch jetzt weiter beschäftigt.

Um die Optimierung der Keimprozesse weiter verfolgen zu können, hat er in den diesjährigen Experimenten ein Verfahren entwickelt, mit dem er die aktuelle Fotosyntheserate der Keimlinge bzw. jungen Pflanzen mit Hilfe von Chlorophyllfluoreszenz nachvollziehen kann. Er stellte fest, dass das Einsetzen der Fotosynthese der Keimlinge schon mit der Ausbildung der Sprossachse beginnt. Indem Hanno die Keimlinge mit einem Laserpointer bestrahlte und die Fluoreszenzaktivität mit Hilfe eines Spektroskops untersuchte und mathematisch auswertete, gelang es Hanno bei seinen diesjährigen Experimenten nicht nur, einige seiner Hypothesen aus der letzten Arbeit zu klären, sondern er beobachtete dabei auch neue interessante Effekte, die er weiter untersuchen wird.

 

 

Wir wünschen euch viel Erfolg am kommenden Donnerstag!

Text: Birgit Niemann

Fotos: Kai Hasenbein