NRW-Schulministerin lobt „herausragendes“ Projekt

Yvonne Gebauer zeichnet das Gymnasium Brede mit dem „Erasmus+-Qualitätssiegel“ aus

Sehr erfreuliche Post aus dem Düsseldorfer Schulministerium erreichte kürzlich die Brede: Ministerin Yvonne Gebauer höchstpersönlich ließ es sich nicht nehmen, dem Gymnasium das „Erasmus+-Qualitätssiegel“ zu verleihen und den Verantwortlichen an der Brede ihre Anerkennung für eine „herausragende“ Gestaltung des vergangenen Erasmus+-Projekts auszudrücken.

Projektleiterin Kathrin Mattern freute sich außerordentlich über diese besondere Ehrung: „Erstmals ist ein solches Projekt von der Brede hauptverantwortlich entworfen und koordiniert worden.“ Allerdings betonte sie auch, dass das dreijährige Projekt „EU 4 U – Electing, living and working as a young person in today’s Europe and in the future“ das bislang am schwierigsten zu organisierende gewesen sei: Vieles musste in den vergangenen drei Jahren flexibel umgeplant werden; die Corona-Pandemie erschwerte die Durchführung sehr, sodass digitale Formate recht kurzfristig auf den Weg gebracht werden mussten.

Ziel des dreijährigen Projekts „EU 4 U“ war es, gemeinsam mit europäischen Partnerinnen und Partners aus Griechenland, Polen und Rumänien englischsprachige Unterrichtsmaterialien zu den Themen Europawahl, kulturelles Leben in Europa, europäischer Arbeitsmarkt sowie europäische Zukunft zu erstellen. Wichtig war allen Beteiligten der hohe Praxisbezug und die europaweiten Einsatzmöglichkeiten der Materialien im Unterricht. Das hob auch Schulministerin Gebauer besonders hervor: „Die erarbeiteten Ergebnisse können anderen Schulen als Inspiration dienen.“

Schulministerin Gebauer lobte in ihrem Anschreiben zudem vor allem, dass die Aktivitäten aller Beteiligten in den Bereichen Ausbildung, Unterricht und Lernen es ermöglicht hätten, „Europa zu erleben und in den Alltag der Lernenden zu integrieren.“ Besonders erwähnte sie in diesem Zusammenhang den „interkulturellen Mehrwert für alle Projektbeteiligten“. Daher sei das Projekt ein „Beispiel guter Praxis im allgemeinen Schulbereich“.

Schulleiter Dr. Matthias Koch zeigte sich sehr erfreut über die anerkennende Post aus der Landeshauptstadt: „Es ist eine sehr hohe Ehre für die gesamte Schule, wenn Schulministerin Yvonne Gebauer persönlich die Glückwünsche für ein herausragendes Europa-Projekt überbringt, das an unserer Schule federführend entwickelt wurde. Diese Auszeichnung zeigt aber auch ganz deutlich: Selbst in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie entwickeln wir an den Schulen der Brede unser pädagogisches Profil beständig weiter. Davon profitieren natürlich in besonderem Maße unsere Schülerinnen und Schüler.“

Neben der Projektleiterin Kathrin Mattern haben sich Stefanie Reichelt und Maria Hanemann besonders für das Erasmus+-Projekt eingesetzt, zudem setzten Thomas Conze und Tobias Stelzle wichtige Akzente.

Folgende Schülerinnen und Schüler waren beteiligt:

  • Abiturjahrgang 2021 (Fahrt nach Polen und Sifnos)
  • Abiturjahrgang 2022 (Aufnahme von Schülerinnen und Schülern aus Rumänien; keine eigene Fahrt aufgrund der Corona-Pandemie)
  • Abiturjahrgang 2023 (digitales Treffen in Rumänien)

Weitere Informationen zu den so genannten „Mobilitäten“ während des Projekts

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Fotozeile: Kurz vor ihren Abiturprüfungen dürfen sich die Bredenschülerinnen Lena Mikus, Lea Feldmann, Pauline Rauchmann und Joanna Risse (v.l.) jetzt stellvertretend für alle beteiligten Schülerinnen und Schüler aus den Abiturjahrgängen 2021 und 2022 gemeinsam mit Kathrin Mattern und Thomas Conze über die besondere Auszeichnung aus Düsseldorf freuen.

Text und Foto: Kai Hasenbein