Klasse 7c beim WDR mitten in der Radio- und Fernsehwelt

Über ihre Klassenfahrt nach Köln berichtet uns Kay-Sölve List aus der 7c: Am Montag nach den Osterferien sind wir nach Köln auf Klassenfahrt gefahren. Am Dienstag sind wir dann zum WDR gegangen und im Vorfeld mussten wir uns für Fernsehen oder Radio entscheiden. Weil sich mehr als die Hälfte unserer Klasse für Fernsehen entschieden hat, ist die erste Fernsehgruppe am Dienstag und die zweite am Mittwoch an der Reihe gewesen. Während wir mit Herrn Karweg beim WDR waren, hat der Rest der Klasse mit Frau Rodemeyer das Rautenstrauch-Joest-Museum besucht.

Der WDR-Workshop fand im Untergeschoss des WDR-Gebäudes statt. Dort wurde dann die Hälfte der Klasse in „Radio“ und „Fernsehen“ getrennt. Im „Studio Zwei“, wo die Workshops stattfanden, gab es für jeden, der anwesend war, einen Job. Diese Jobs wurden am Anfang verteilt. Einer der wichtigsten Jobs ist der der Planerin bzw. des Planers. Diese Person guckt, ob alle zur gleichen Zeit bereit sind aufzunehmen, oder sie leitet die Redaktionsbesprechung. Unter den Jobs wird auch nochmal zwischen technischen Jobs und hörbaren/ sichtbaren Jobs unterschieden.

Wie beim Radio gibt es auch beim Fernsehen eine Schalte. Dort kann man sich z.B. nach Las Vegas zu einem Kochkurs oder zum Gerichtsprozess von Amber Heard und Jonny Depp schalten lassen. Außerdem braucht es für eine gute Sendung auch immer einen oder zwei Moderatorinnen oder Moderatoren. Die Technikerinnen und Techniker sind für die Tonqualität, die Kameras und die Bildqualität zuständig.

Bevor man allerdings vor die Kamera oder das Mikrofon treten kann, muss man sich einen groben Plan davon machen, was man sagen möchte und wie man es interpretiert. Im Fernsehen ist es nicht so wichtig, weil man dort eher frei spricht, aber im Radio wird der größte Teil abgelesen, so dass man möglichst wenig frei spricht.

Ich fand es sehr interessant, hinter die Kulissen einer Radiosendung bzw. Fernsehsendung zu gucken. Oftmals war es nicht so, wie es aussieht oder sich später anhört. Es war definitiv eine Erfahrung, die sich lohnt zu machen.

Text: Kay-Sölve List (7c)

Fotos: Volker Karweg