5. Platz beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“

Nach zwei aufregenden Wettkampftagen kann sich das Ergebnis am Ende sehen lassen: Die Schülerinnen der Brede erreichten beim Tischtennis-Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in der Bundeshauptstadt Berlin einen hervorragenden fünften Platz. Im letzten Spiel des Turniers am Donnerstagmittag gelang ein nervenaufreibender 5:4-Sieg (nach 4:4-Zwischenstand) gegen das Pückler-Gymnasium aus Cottbus (Brandenburg), welcher insgesamt den 5. Platz bedeutete. Insgesamt weist die Turnierbilanz der Brede damit drei Siege und zwei Niederlagen auf. "Besser hätte es für uns eigentlich nicht laufen können! Die Schülerinnen auf den ersten vier Plätzen waren sehr stark", zeigten sich Bernd Övermöhle und Rebecca Held direkt nach dem letzten Spiel hochzufrieden mit dem fünften Platz.

Rückblick auf den ersten Wettkampftag

Mit einem fulminanten Start und einer darauffolgenden schmerzlichen Niederlage verlief der erste Wettkampftag für die Schülerinnen des Gymnasiums Brede beim Tischtennis-Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin. Während das von Bernd Övermöhle und Rebecca Held gecoachte Team gegen die Mannschaft aus Bremen mit einem 9:0-Sieg nichts anbrennen ließ, mussten sich die Schülerinnen aus der EF, der Q1 sowie der Klasse 8 im zweiten Spiel gegen eine starke Mannschaft aus Baden-Württemberg mit 8:1 geschlagen geben.
„Trotz der Niederlage im zweiten Spiel sind wir mit der Leistung der Mädel sehr zufrieden, zumal die Schülerinnen aus Baden-Württemberg in der Verbands- und Landesliga spielen“, ließ Rebecca Held kurz nach der Niederlage gegen das Gymnasium Gerabronn verlauten. „Trotz der großen Stärke der Gegnerinnen haben wir es geschafft, ein Spiel durch Leonie Rau zu gewinnen und in drei Spielen in den fünften Satz zu kommen. Und noch ist ja alles möglich! Morgen Früh beginnen wir voller Optimismus mit dem Viertelfinale gegen Schleswig-Holstein.“
Ganz nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ begann der erste Wettbewerbstag für das Team der Brede schon um 7.15 Uhr mit der Bahnfahrt zum Horst-Korber-Sportzentrum. „Die Stimmung hier ist wirklich super: Zum Einspielen lief Musik, überall wird immer wieder gejubelt und alle sind höchst motiviert“, schildert Sportlehrerin Rebecca Held ihre Eindrücke.

Der zweite Wettkampftag

Mit großem Optimismus starteten die Bredenmädchen am Donnerstag in den Turniertag, doch unterlagen sie im Viertelfinale gegen das Gymnasium Schwarzenbek aus Schleswig-Holstein deutlich mit 5:0. „Leider hatten wir es auch heute mit sehr starken Gegnerinnen zu tun, die alle beim TSV Schwarzenbek in der Regionalliga-Mannschaft spielen“, bedauert Betreuerin Rebecca Held, dass es das Bredenteam nicht unter die Top 4 geschafft hat. Dann hätte man nämlich um einen Platz auf dem Siegertreppchen mitgespielt.
Stattdessen mischte das Bredenteam im Kampf um die Plätze 5-8 mit und setzte sich dabei im ersten Spiel mit 5:3 gegen das Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Löbau (Sachsen) durch. Im Spiel um die Plätze 5 und 6 gewann die Brede schließlich mit 5:4. Ein starke Leistung!
Unser Foto im Horst-Korber-Sportzentrum am ersten Wettkampftag zeigt (v.l.) Lara Oesselke, Sarah Vogt, Lena Hagelüken, Alina Schulze, Lena Tillmann, Leonie Rau, Maria Tobisch, Rebecca Held und Bernd Övermöhle.
Kai Hasenbein