Schulprofil

Überblick

Die Schulen der Brede sind eine staatlich genehmigte katholische Ersatzschule, die die Abteilungen Realschule, Gymnasium und Berufskolleg umfasst. Unser Schulträger ist die „Stiftung Schulen der Brede“, Stiftungsvorsitzender ist der jeweilige Generalvikar des Erzbistums Paderborn. Die Aufgaben der Schulträgerschaft werden in der Hauptabteilung Schule und Erziehung im Erzbischöflichen Generalvikariat wahrgenommen. Mit den anderen Schulen in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn arbeiten wir eng zusammen.

Die Abteilungen kooperieren in vielen Punkten und profitieren so voneinander, dadurch können sie für unsere Schülerinnen und Schüler ein außerordentlich differenziertes Bildungsangebot bereitstellen. Diese vernetzte Vielfältigkeit der Bildungsgänge und Möglichkeiten ist im Kreis Höxter und sicher auch weit darüber hinaus einzigartig.

Schaubild Schullaufbahn mit Titel

Tradition

Unsere Schule wird zurzeit von ca. 1280 Schülerinnen und Schülern besucht, die aus weiten Teilen des Kreises Höxter zu uns kommen. Die Schule steht in einer langen Tradition als Bildungsort. Seit der Gründung des Klosters im Jahre 1483 haben sich die Schwestern um die Erziehung junger Mädchen gekümmert. Mit der Übernahme des Klosters durch die Kongregation der „Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau“ im Jahre 1850 wurde diese Arbeit zum wichtigsten Schwerpunkt des Klosters. Dieser Tradition fühlen wir uns verbunden und verpflichtet, indem wir das Anliegen einer religiösen Erziehung in unsere Zeit zu übersetzen versuchen.

Katholische Angebotsschule mit christlichen Zielsetzungen

Eine wichtige Orientierung ist uns dabei ein Satz aus der Regel der Armen Schulschwestern:

„Für uns bedeutet Erziehung, die Menschen hinzuführen zur ihrer vollen Entfaltung als Geschöpf und Abbild Gottes und sie zu befähigen, ihre Gaben einzusetzen, um die Erde menschenwürdig zu gestalten.“

Gemäß dem Leitbild der katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn gehen wir davon aus, dass „der einzelne Mensch als Ebenbild Gottes in Ehrfurcht und Zuneigung zu achten und zu fördern ist“. Die jungen Menschen und ihre Entwicklung stehen im Mittelpunkt. Sie sollen erfahren, dass sie angenommen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Aufgeschlossenheit, Toleranz und gegenseitige Achtung den Umgang miteinander prägen.

Wir feiern in regelmäßigen Abständen Wortgottesdienste und Eucharistiefeiern, die von den Schülerinnen und Schülern der einzelnen Jahrgangsstufen mitgestaltet werden. Sie erleben die Eucharistiefeiern gemeinsam mit den Mitgliedern der Ortsgemeinde St. Michael Brakel und den Schwestern des Klosters Brede. Den Besuch des Gottesdienstes betrachten wir als eine innere Verbindlichkeit der Schulgemeinde.

Religionsunterricht ist unverzichtbarer Bestandteil unseres Erziehungs- und Bildungsangebotes. Ein Ziel ist dabei die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, damit unsere Schüler als junge Erwachsene eine begründete religiöse Entscheidung für ihren Lebensweg treffen können.

Selbstverständlich stehen wir dem ökumenischen Anliegen sehr offen gegenüber, der Religionsunterricht wird bei uns als katholischer und evangelischer Religionsunterricht erteilt. Auch nicht religiös gebundene Schüler, die eine Orientierung suchen, sind uns willkommen.

Wir wollen nicht nur unterrichten (das natürlich auch – und möglichst gut), sondern unsere Schüler – an christlichen und demokratischen Grundwerten orientiert – ganzheitlich erziehen und sie damit auch für die Gestaltung ihres privaten und beruflichen Lebens qualifizieren.

Die Schüler sollen, entsprechend ihren Möglichkeiten, zu sinnvollem Handeln, zum Engagement und zur Leistungsbereitschaft aufgefordert und angeleitet werden. Die ausbildenden Unternehmen und Hochschulen stellen zu Recht Ansprüche an die Schulabgänger. Die Berufsausbildung und das Studium müssen auf einer soliden Basis aufbauen können.

Wir wollen unseren Schülern Freude an der Leistung und dem schulischen Lernen vermitteln. Die Schüler werden dadurch Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten gewinnen. Dies ist für die Stärkung eines gesunden Selbstwertgefühls wichtig. Wir lassen den Schülern Freiheiten, die sie verantworten können, und wir setzen Grenzen, deren Einhaltung wir auch einfordern.

Über den Unterricht hinaus wollen wir durch gemeinsam gestaltete Feste und verschiedene Aktionen im Laufe des Jahreskreises zu einem guten Schulklima beitragen.

Gemeinsamkeiten mit öffentlichen Schulen

An unserer Schule werden dieselben Fächer angeboten wie an öffentlichen Schulen. Diese Fächer werden mindestens gemäß den Vorgaben der Stundentafel unterrichtet, in einigen Fächern gehen wir sogar deutlich darüber hinaus. Für die Klassenarbeiten und Klausuren gelten dieselben Regelungen wie für die öffentlichen Schulen.

Die Versetzungsordnung ist identisch, daher werden unsere Zeugnisse selbstverständlich überall ohne Ausnahme anerkannt. Wir nehmen Prüfungen ab und unterstehen dabei der staatlichen Schulaufsicht.

Ebenso wie an öffentlichen Schulen besteht Lernmittelfreiheit (außer dem gesetzlich geregelten Elternbeitrag für Schulbücher) sowie Fahrtkostenerstattung für Fahrschüler im gesetzlichen Rahmen.