Verbesserung der Methodenvielfalt

Bereits die Einführung der iPads in den Händen der Lehrkräfte im laufenden Schuljahr eröffnet im Unterricht enorm viele Möglichkeiten.

Zentral ist hierbei sicherlich die Visualisierung, sodass die Schülerinnen und Schüler viel anschaulicher erleben und begreifen können, worum es im Unterricht geht. Eine kurzes Video über die Funktionsweise einer Müllsortieranlage ist beispielsweise viel wirkungsvoller als ein Text zu diesem Thema, und dank der iPads und der Ausstattung in unseren Klassenräumen ist es jederzeit – auch spontan – möglich, geeignetes Anschauungsmaterial zu präsentieren.

Statt Bilder auf Folien zu ziehen und sie – oft mit eingeschränkter Qualität – per Overheadprojektor zu präsentieren, können diese nun per Beamer in sehr guter Qualität gezeigt werden.

Begriffe können ad hoc nachgesehen werden, Recherchen sind in dem Moment möglich, in dem eine Frage im Unterricht auftaucht.

Bereits jetzt bieten sich auch deutlich vielfältigere Möglichkeiten, um die Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler zu präsentieren und gemeinsam zu besprechen. Hausaufgaben, die Ergebnisse von Gruppenarbeiten etc. können mittels Fotofunktion und Beamer für alle sichtbar gemacht werden und stehen als Diskussionsgrundlage zur Verfügung.

Durch diesen vielfältigen Einsatz von Bildern, Texten, bewegten Bildern und Tondokumenten wird der Unterricht den unterschiedlichen Lerntypen der Schülerinnen und Schüler besser gerecht, da der Unterrichtsgegenstand die Lernenden über mehrere Sinne erreicht.

Gerade diese Chancen werden verstärkt, wenn die Schülerinnen und Schüler auch selbst mit iPads ausgestattet sind. Dann können sie erklärende Videos zu einem Thema nicht nur schauen, sondern auch selbst erstellen. Mehrere Schülerinnen und Schüler können während einer Gruppenarbeit am selben Text arbeiten und für eine Präsentation ihrer Ergebnisse problemlos auf Bilder und Daten im Internet zugreifen.

Im Musikunterricht können sie Tonfolgen und Bilder miteinander kombinieren, im Biologieunterricht können sie mit Hilfe einer App einen Frosch sezieren oder eine Reise durch das Innere des menschlichen Körpers antreten.

Einen großen Vorteil bieten die iPads auch hinsichtlich der Strukturierung und Archivierung von Arbeitsmaterialien. Vor allem kurz vor dem Abitur zeigt sich derzeit das Problem, dass einige Schülerinnen und Schüler über gut sortierte Ordner mit all den Materialien verfügen, die sie in den beiden letzten Jahren bekommen haben – und die sie nun für das Abitur wiederholen und lernen müssen. Andere Schülerinnen und Schüler dagegen haben nur eine chaotische Ansammlung von Zetteln, wieder andere haben nicht einmal das.

Hier bieten die iPads die Möglichkeit, gemeinsam mit der Lehrperson eine gute digitale Ordnerstruktur zu schaffen, in der alle Materialien enthalten sind, die die Schülerinnen und Schüler für die Abiturvorbereitung benötigen. Das schafft Ordnung – auch im Kopf! – und entlastet zudem die Umwelt, da deutlich weniger Kopien benötigt werden. Durch das Speichern in einer Cloud können die Schülerinnen und Schüler von überall auf ihre Materialien zugreifen und diese zum Beispiel durch Links von geeigneten Erklärvideos ergänzen.

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