Einführungsseminar

Selbständig denken, selbständig lernen, selbständig handeln, sind Erziehungsziele, die den Schülern unserer Schule mit Beginn der Schulzeit vermittelt werden sollen. Da die Schüler der Klassen 11 aus den unterschiedlichen Schulformen zu uns kommen und somit unterschiedliche Lernvoraussetzungen mitbringen, kommt dem Einführungsseminar in dem Spannungsfeld Eingangsvoraussetzungen und neuen schulischen und zukünftigen beruflichen Anforderungen zunächst die Aufgabe zu, allen neuen Schülern gleiche Lernstrategien anzubieten und ihnen Prinzipien und Spielregeln der Schule vertraut zu machen. Aus dieser Verantwortung und der Fürsorge für den erfolgreichen Schulverlauf unserer Schüler, wird ihnen mit dem TURBO-LEARNER im Sinne der Methodenkompetenz ein wesentliches Instrument für die lernmethodische Anleitung und Begleitung an die Hand gegeben.

Aber nicht nur für das (Erwerbs-)Leben lernen und die Erziehung zur schulischen Arbeit und Mitarbeit sind Gegenstände des Seminars, sondern auch die Sensibilisierung für eine bewusste Lebens- und Zeitplanung. Nie war es wichtiger den Schülern den verantwortungs-vollen Umgang mit ihrem Lebenszeit – Budget und ihren Zeit – Ressourcen aufzuzeigen, und ihnen damit eine Hilfestellung bei der Bewältigung der Gegenwart und Zukunft zu geben. Aus dem Selbstverständnis unserer Schule ergibt sich hier im Konkreten eine Darstellung des Lebens auf christlicher Grundlage. Damit wird ein Beitrag zum interkulturellen Austausch, der sich aus dem persönlichen Alltagserleben und dem weltumspannenden Handelsnetzwerk ergibt, geleistet.

Um den Schülern die Sinnfälligkeit von Lernstrategien, Anforderungen, Spielregeln und Zielvereinbarungen transparent zu machen, bildet neben den bereits genannten Aspekten der Bereich Berufs- und Ausbildungsanforderungen einen weiteren Pfeiler unseres pädagogischen Konzeptes. Unternehmer, Ausbildungsleiter von Unternehmen und Lehrende an Hochschulen stellen als Experten die Anforderungsprofile der Wirtschaft dar, die auch im Rahmen von Globalisierung und Werteverschiebung ein Höchstmaß an Human-, Fach- und Methodenkompetenz von den Auszubildenden / Studierenden oder Mitarbeitern verlangt. So nutzen wir zu Beginn synergetisch die Möglichkeiten partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft, die durch den Berufsinformationstag, an dem ehemalige Schüler über Ausbildung, Berufsprofil und Berufsanforderungen verschiedener Berufe informieren, ausgebaut werden. Aus dem Einführungsseminar sollte sich bei den Schülern das Bewusstsein entwickeln, dass unsere Schule in ihrem pädagogischen Bemühungen eine Sensibilisierung für eine erfolgsorientierte Berufsperspektive unterstützt, für uns aber das Primat der schulischen Ausbildung grundsätzlich richtungsweisend bleibt.

Dieses schulische Konzept bedarf der Bereitschaft der Schüler, die gegebenen Anregungen anzunehmen, in der Schule umzusetzen und sie als Grundlagen für ihren persönlichen Erfolg zu nehmen.