Ich erzähl euch mal von …

 

… dem Wettbewerb „Jugend forscht“

2017 haben meine Forschungspartnerin Sophie Pötzke und ich am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen. Unser Projekt hieß „Hairlich gefärbt“. Wir haben über die Unterschiede zwischen chemischen und biologischen Haarfärbemitteln, den Aufbau und die Struktur des Haares und den Vorgang der Haarfärbung recherchiert. Daraufhin haben wir die Auswirkungen auf das Haar erforscht, indem wir verschiedene Haartypen mit biologischen und chemischen Haarfärbemitteln gefärbt haben. Die gefärbten und ungefärbten haben wir anschließend auf ihre Dehnbarkeit getestet und sie unter dem Mikroskop verglichen.

Die Erarbeitung hatten wir schon in der Jahrgangsstufe 9 im Differenzierungsbereich BioChemie fast fertiggestellt. Daher waren die Vorbereitungen für uns nicht ganz so groß. Trotzdem mussten wir noch eine Langfassung in der Form einer Facharbeit schreiben und ein Plakat gestalten.

Am Tag des Wettbewerbes wurden wir direkt zu Anfang freundlich aufgenommen und begrüßt. Wir hatten genügend Zeit, um unseren Stand aufzubauen, bevor alle Jungforscher von der Wettbewerbsleitung begrüßt wurden. Danach gingen auch schon die Präsentationen los. Alle Juroren waren aufgeschlossen und ermutigten uns, bevor wir unser Projekt der Fachjury vorstellten. Diese hörte sich unser Projekt an und gab uns dazu und auch zu unserer Langfassung ein Feedback.

Es gab keinen Grund, aufgeregt zu sein. Mit jedem Mal, mit dem wir unser Projekt vorstellten, wurden wir sicherer.

Am Nachmittag, als die Ausstellung für Besucher geöffnet wurde, war die Stimmung locker und entspannt. Während der Präsentationen spielten wir uns als Team sehr gut ein. Die Präsentationen veränderten sich im Laufe des Nachmittags in anregende und unterhaltsame Gespräche. Es war ein tolles Gefühl, seine Arbeit vor Interessierten vorzustellen.

Bei der Preisverleihung wurde jedes Projekt einmal gewürdigt, und auch wenn man nichts gewann, hatte man trotzdem das Gefühl, etwas Großartiges geschafft zu haben.

Am Ende des Tages konnten wir mit Sicherheit sagen, dass es uns Spaß gemacht hat, uns so in unser Projekt zu vertiefen. Es war auf jeden Fall eine herausragende Erfahrung, die wir jederzeit wiederholen würden. Wenn man sich ein Projekt aussucht, das einen interessiert, kann man von der Erarbeitung bis zur Präsentation mit Begeisterung an das Projekt herangehen. Und mit einem engagierten Forschungspartner kann man sich gegenseitig motivieren.

Lisann Schäfer

 

Lesen Sie im Folgenden einen Bericht über die Teilnahme unseres ehemaligen Schülers Julian Schulz (Abitur 2017):

www.schulen-der-brede.de/2017/02/jugend-forscht-1-preis-an-julian-schulz-aus-der-q2/

 

 

…dem Heureka! Wettbewerb „Mensch und Natur“

Eingeladen werden bei uns zur Teilnahme an diesem bundesweit angebotenen Wettbewerb in jedem Jahr alle Schülerinnen und Schüler der Realschule und des Gymnasiums in den Klassen der Jahrgangsstufe 7 und 8 – und die Resonanz hierbei war in den letzten Jahren durchweg gut. Dass die Schüler an diesem Wettbewerb ohne zusätzlichen Zeit- oder Vorbereitungsaufwand teilnehmen können, war ein wichtiges Argument für die MINT-Lehrer, Heureka! als Einstieg ins naturwissenschaftliche Wettbewerbsprogramm der Schulen der Brede aufzunehmen.

Im November des Jahres treffen sich die Teilnehmer (in diesem Jahr werden es 39 sein) und knobeln eine Stunde lang an spannenden Aufgaben, die als Multiple Choice Formulierungen alle naturwissenschaftlichen Themen betreffen. Es werden Fragen zum Thema Mensch und zu seiner Umwelt gestellt, die sowohl Tiere und ihre Rekorde als auch Pflanzen beinhalten. Außerdem werden das Wetter, chemische und physikalische Phänomene ebenso thematisiert wie die Themen Technik und Energie.

Die Vergabe der Teilnehmerurkunden sowie -preise an alle, aber auch die Prämierung der schulbesten Kandidaten findet dann zu Beginn des Jahres im Rahmen des Akademiemarktes statt. Und da in den letzten Jahren einige Schüler der Schulen der Brede auch auf Landesebene sehr erfolgreich abgeschnitten haben, konnten hierbei auch weitere attraktive zusätzliche Sonderpreise gewonnen werden.

Birgit Niemann

 

…Bio-logisch!

Interessiert an Phänomenen und Fragestellungen aus der Biologie? – dann ist der Schülerwettbewerb „bio-logisch!“ genau das richtige für dich.

Bei diesem Wettbewerb, welcher vom Land NRW und verschiedenen Partnern finanziert wird, werden jedes Jahr verschiedene Aufgaben zu einem Themenkomplex gestellt, welche theoretische und experimentelle Schwerpunkte setzen. Diese werden im Frühjahr an unsere Schule versandt oder stehen im Internet zum Download bereit und müssen bis zu Beginn der Sommerferien in Einzelarbeit bearbeitet werden.

In jedem Jahr werden den Schülerinnen und Schülern im Biologieunterricht und in den Mittelstufen- Differenzierungskursen im Bereich MINT eine Teilnahme am Wettbewerb bio!logisch angeboten. Und immer wieder gibt es sehr erfolgreiche Teilnamen dabei! Zwei Schüler berichten:

 Lennart Ellebrecht aus der 8R:

„Beim Wettbewerb ‚Alle meine Entchen‘ konnten wir in Vierergruppen alle möglichen Aufgaben zu Haltung, Körperaufbau und Besonderheiten von Enten lösen. Dies waren zum Beispiel Experimente und Rechercheaufgaben. Wichtig waren die Beobachtungen: Am Feuerteich in Brakel maßen wir die Laufgeschwindigkeit der Enten und stoppten, wie lange sie tauchen konnten.“

Auch über die Auswirkungen von Ölverschmutzungen auf das Gefieder von Vögeln wissen die Realschüler jetzt gut Bescheid, Eier wurden getestet und genau untersucht, die Informationen zum Füttern von Enten mit Brot bewertet – das war mal ganz anderer Unterricht!

Lennart Waldeyer, damals Gymnasium Jahrgangsstufe 9:

Beim bio!logisch Wettbewerb mit dem Titel „Alles fließt“ ging es um verschiedene Gewässertypen und wie Organismen sich an diese anpassen können. Hierbei hat mir vor allem die praktische Arbeit gefallen, bei der ich zum Beispiel verschiedene Algentypen und Präparate der äußeren Schicht eines Erlenblattes mikroskopiert habe, aber auch anspruchsvolle theoretische Aufgaben gestalten diesen Wettbewerb interessant. Zu gewinnen gibt es neben dem Spaß natürlich auch etwas…

 

…der Internationalen Junior Science Olympiade

Wenn du in der Mittelstufe bist und dich fächerübergreifend für die Naturwissenschaften interessierst, kannst du, so wie ich letztes Jahr, an der Internationalen Junior Science Olympiade teilnehmen.

Die IJSO ist ein länderübergreifender, naturwissenschaftlicher Wettbewerb für Schüler der Sekundarstufe I.

Meine Bio-Chemie Lehrer hatten die Idee diesen Wettbewerb in den Unterricht einzubauen und wir haben uns gemeinsam dafür entschieden. Wir, die Schüler im Kurs, konnten uns zu Gruppen zusammen finden und die gegeben Aufgaben bearbeiten. Es war also nicht nur eine Möglichkeit, das naturwissenschaftliche Interesse auszuleben, sonder man konnte sich zusätzlich eine gute Note verdienen!

Abb.4Die erste Runde der IJSO haben meine Freunde und ich in einem Vierer-Team durchgeführt und unsere Ergebnisse jeweils zu zweit abgegeben. Diese erste von zwei Runden, an denen wir teilgenommen haben, war rein experimentell, wobei wir um die eine oder andere Recherche nicht herum kamen. Uns wurden Aufgaben zum Thema Färben von Textilien gestellt, welche sich mit hauptsächlich mit Chemie, aber auch ein wenig mit Biologie und Physik befassten. Motto der Runde war „Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider…“.

IJSONur zwei aus unserem Bio-Chemie Kurs haben es dann auch tatsächlich weiter geschafft, mein Team-Mitglied Lennart und ich. In der zweiten Runde wurde uns eine neunzigminütige Klausur mit komplexen Fragen zu allen drei Naturwissenschaften gestellt. Da aber aus einer enormen Zahl von Teilnehmern nur die 50 Besten die dritte Runde erreichten, hatten wir bereits schon vorher mit unserem Ausscheiden nach der zweiten Runde gerechnet (und die gute Platzierung der beiden in der zweiten Runde war ein großer Erfolg! – Anmerkung der betreuenden Lehrerin).

Alles in allem würde ich sagen, dass mir die Internationale Junior Science Olympiade wirklich etwas gebracht hat. Und zwar nicht nur eine gute Note, sondern auch neues chemisches Basis-Wissen zum Thema Färben von Textilien und vor allem viel Spaß. Deshalb kann ich auch über den Unterricht hinaus jedem naturwissenschaftlich interessiertem Schüler raten an der IJSO teilzunehmen.

Jonas Heitland

 

…vom Adventskalender „Physik im Advent“

Was ist Physik im Advent?

Physik im Advent ist sozusagen ein Adventskalender, der nicht mit Schokolade, sondern mit spannenden Aufgaben gefüllt ist. Jeden Tag vom 1. Dezember bis Heiligabend bekommt man eine neue Aufgabe gestellt. Die Aufgaben erstrecken sich aus allen Teilen der Physik  – von der Optik über die Schwerkraft bis hin zu chemischen Reaktionen.

Was sind die Voraussetzungen?

Man sollte ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern, besonders an der Physik mitbringen. Hinzu sollte ein gutes Durchhaltevermögen kommen sowie der Spaß daran, Experimente zu Hause zu machen. Durchhaltevermögen ist nötig, weil es schon auch Zeit in Anspruch nimmt, die Experimente vorzubereiten und durchzuführen.

Wie sind die Aufgaben aufgebaut?

Jeden Tag ab 5 Uhr kann man sich ein erklärendes Video auf der Homepage von „Physik im Advent“ anschauen. Danach bekommt man eine Frage gestellt und man hat 4 Antwortmöglichkeiten, von denen man dann die richtige Antwort auswählen und eingeben muss. Dies kann man bis 23 Uhr dieses Tages tun. Am nächsten Tag kann man sich die Lösung der Aufgabe des Tages davor angucken. Pro richtiger Antwort bekommt man einen Punkt; am Anfang hat man 2 Joker. Hat man 10 Lösungsvideos angeschaut, bekommt man einen Joker extra, sodass insgesamt noch zwei weitere Joker zu bekommen sind.

Was kann man alles gewinnen?

Man kann ein IPad mini, IPod sowie Bücher und Experimentierkästen und vieles mehr gewinnen. Aber Physik im Advent soll als erstes die Zeit bis Weihnachten verkürzen und sehr viel Spaß und Freude bescheren.

Eigene Meinung

Wir hatten sehr viel Spaß an den Experimenten, jedoch muss man sagen, dass man schon auch täglich ca. 15 bis 30 Minuten Zeit einplanen und ein paar Rückschläge einstecken können muss. Gut ist auch, sich möglichst schnell alle Dinge zu besorgen, die angegeben werden, denn sonst sucht man jeden Tag wieder herum…

https://www.youtube.com/watch?v=RVKFpbZ5tqY

 

Hör’ Dir das Musikstück an, so wie die Weihnachtsfrau es macht. Was stellt sie fest?

  1. A) Man hört eine Melodie, die immer höher wird.
  2. B) Die Melodie hört auf demselben Ton auf, wie sie anfängt. Sie scheint immer höher zu werden, das ist aber eine Täuschung.
  3. C) Die Melodie scheint immer leiser zu werden. Das ist aber eine Täuschung.
  4. D) Die Melodie scheint immer lauter zu werden. Das ist aber eine Täuschung.

Lösungsvideo :https://www.youtube.com/watch?v=DLCkrjOL5hY

Marvin Daniel und Maximilian Tenge

 

dem Mathe-Adventskalender

„Mathe im Advent ist eine tolle Gelegenheit, wenn man gerne knobelt. Die Aufgaben sind passend zum Advent und bringen eine vorweihnachtliche Stimmung mit sich. Die Aufgaben sind abwechslungsreich und machbar. Ich finde Mathe im Advent toll, weil es nicht nur hingeschriebene Matheaufgaben sind, sondern Aufgaben, bei denen man selber Sachen machen muss z. B. Basteln, um auf die Lösung zu kommen. […] Es macht viel Spaß und ich kann es nur weiterempfehlen.“ (Maxime Spindeler 6d)

Im kommenden Jahr werden alle Schülerinnen und Schüler die Links zu den Adventskalendern, zu denen man sich im November anmelden muss, auf der Homepage finden.

https://www.schulen-der-brede.de/2017/01/jeden-tag-ein-klaeppchen-randvoll-mit-mathe-und-physik/