Die Modulstunden

Projekt

„Komm mit – Fördern statt Sitzenbleiben“

Die Leitidee des Projektes „Komm mit – Fördern statt Sitzenbleiben“ ist es, die Quote der Wiederholer zu reduzieren und Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, trotz Minderleistungen in ihrer Klasse zu bleiben und im vertrauten Klassenverband in das nächste Schuljahr starten zu können.

Schülerinnen und Schüler ab Klasse 6, die das Klassenziel nur knapp verfehlt haben und nach Versetzungsordnung die Klasse wiederholen müssten, können auf Antrag und nach ausführlichen Beratungsgesprächen mit den Eltern von der Klassenkonferenz dennoch versetzt werden. Sie erhalten damit die Chance, in ihrem gewohnten Lernumfeld zu bleiben, verpflichten sich jedoch gleichzeitig dazu, ein speziell für sie erarbeitetes Förderprogramm mit einzelnen Lernbausteinen regelmäßig wahrzunehmen.

Folgende Verfahrensweise liegt dem Projekt zugrunde:

  • Beratungsgespräche zwischen der betroffenen Schülerin/dem betroffenen Schüler, der Eltern und der Fachlehrerinnen/-lehrer/Bestandsaufnahme der schulischen Gesamtsituation (Lernbüro)
  • Das Treffen und Formulieren von Zielvereinbarungen unter Berücksichtigung der individuellen Lernbiographie
  • Aufstellen eines Arbeits- bzw. Förderplanes zum Erreichen der Zielvereinbarungen
  • Erarbeitung von Strategien zum Lernen (Lernen lernen)
  • Konsequente und regelmäßige Bearbeitung der individuell zusammengestellten Lernbausteinen in den Modulstunden und weiteren AG-Stunden (Lernstudio)
  • Betreuung durch Fachlehrerinnen/-lehrer, Klassenlehrerinnen/-lehrer und Lernpaten (z.B. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe)
  • Zwischenberichte, Bilanzgespräche auch mit den Eltern