Vom 16.-22. März hatte die Brede erneut die Möglichkeit, einen Austausch mit dem Collège Robert le Frison in Cassel durchzuführen. Die Kontakte zur französischen Partnerschule bestehen bereits seit längerer Zeit, unter anderem durch zahlreiche individuelle Aufenthalte einzelner Schülerinnen und Schüler. Nun fand wieder ein klassischer Gruppenaustausch statt. Insgesamt nahmen 25 Schülerinnen und Schüler der Brede in Brakel am Französischaustausch 2026 mit der Schule Robert le Frison teil. Sechs Tage lang hatten die deutschen Teilnehmenden dank eines abwechslungsreichen Programms die Gelegenheit, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule Frankreich besser kennenzulernen.
Hannah Backhaus und Franziska Wegener (9b) berichten von dem diesjährigen Austausch:
Am Montag, dem 16.März, starteten wir um 8 Uhr an der Schule und kamen gegen 17 Uhr planmäßig in Cassel an. Dort wurden wir auf dem großen Platz in Cassel herzlich empfangen und liefen gemeinsam zur Schule, bevor wir alle in die Familien gingen.
Der Dienstag begann mit einigen Kennenlernspielen. Anschließend haben wir gemeinsam ein Kunstprojekt gemacht. Dabei sollten wir die Gesichter unserer Austauschpartner und unsere eigenen zu einem neuen Bild verschmelzen lassen. Die dafür benötigten Fotos von den französischen Schülern waren bereits aufgenommen worden, unsere haben wir davor gemacht. Es entstanden viele kreative und lustige Ergebnisse. Danach aßen wir in der Kantine zu Mittag und nahmen am regulären Unterricht teil. Gegen Ende des Tages machten wir noch eine Schulrallye, um die Schule besser kennenzulernen. Um 17:00 Uhr endete der Schultag und der Abend wurde in den Familien verbracht.
Am Mittwoch haben wir zuerst am Unterricht der Austauschschüler teilgenommen. Danach haben wir eine sehr interessante Stadtrallye gemacht, welche von unseren Lehrern begleitet wurde und bis etwa 12:30 Uhr ging. Zwischendurch konnten wir auch eine Bäckerei besuchen und französische Spezialitäten wie Baguette kaufen. Gegen 12:30 Uhr endete der Schultag, und wir verbrachten den Nachmittag in unseren Gastfamilien.
Am Donnerstagmorgen kamen wir zunächst in der Schule an und nahmen für zwei Stunden am regulären Unterricht unserer Austauschschülerinnen und -schüler teil. Anschließend fuhren wir zu einer etwas weiter entfernten Turnhalle, wo wir verschiedene sportliche Aktivitäten machten, wie zum Beispiel Badminton und andere bekannte Spiele. Nach dem Sport kehrten wir zur Schule zurück und aßen gemeinsam in der Mensa. Am Nachmittag stand dann ein weiterer Programmpunkt an: der Besuch der Brauerei Brasserie Goudale. Dort sahen wir zunächst eine Filmpräsentation über die Herstellung, bevor wir die Brauerei besichtigten. Zum Abschluss hatten wir noch die Gelegenheit, einige Produkte zu probieren und zu kaufen. Gegen 16.30 Uhr fuhren wir schließlich zurück und kamen wieder an der Schule an.
Am Freitag stand ein Ausflug nach Boulogne-sur-Mer gemeinsam mit den französischen Austauschschülern auf dem Programm. Wir fuhren gegen 8:30 Uhr mit dem Bus los und besuchten nach der Ankunft das Meeresaquarium Nausicaá. Dort konnte man vieles sehen und erfahren. Anschließend gingen wir ans Meer, wo wir gemeinsam Zeit verbrachten, Volleyball spielten und viele schöne Fotos machten. Einige Schülerinnen und Schüler gingen sogar mit den Füßen ins Wasser, während sich andere ein Eis holten. Am späten Nachmittag traten wir schließlich die Rückfahrt an.
Am Samstag verbrachten wir den Tag individuell in unseren Gastfamilien, bei denen wir untergebracht waren. Dabei unternahmen wir unterschiedliche Aktivitäten und bekamen einen Einblick in den Alltag vor Ort. Zusätzlich gab es ein freiwilliges Programmangebot, an dem diejenigen teilnehmen konnten, die an diesem Tag noch nichts geplant hatten. So bestand die Möglichkeit, sich mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen.
Am Sonntag, dem 22. Mai, trafen wir uns um 9:30 Uhr zur Verabschiedung. Gegen 10 Uhr traten wir die Rückfahrt an und kamen planmäßig um 18Uhr wieder sicher an der Brede in Brakel an. Die Busfahrt war sehr lustig, und wir legten unterwegs noch einen Zwischenstopp bei McDonald’s ein.
Viele interessierte Schülerinnen und Schüler nahmen an diesem Austausch teil und füllten die gemeinsame Zeit mit viel Begeisterung und Neugier. Ein besonderer Dank gilt auch den Lehrkräften, die mit großem Engagement das Programm organisiert und uns jederzeit unterstützt haben. Ebenso möchten wir unseren Busfahrer hervorheben, der uns mit viel Geduld und Einsatz begleitet hat.
Dieser Aufenthalt in Frankreich stellte jedoch nur den ersten Teil des Austauschs dar: Anfang Mai werden die französischen Schülerinnen und Schüler für fünf Tage zu uns nach Deutschland kommen. Darauf freuen wir uns schon sehr, da wir ihnen nun auch unsere Heimat zeigen und die gemeinsame Zeit fortsetzen können.
Die Fahrt wurde durch das Deutsch-Französische Jugendwerk finanziell unterstützt.
Text und Bilder: Ida Tewes-Andriót