Uppsala zum zweiten Mal zu Besuch an der Brede: Bürger, Städte und Unternehmen gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft in Europa
„Wir kommen mit 16 Schülerinnen und Schülern, landen in Berlin und fahren dann mit dem Zug nach Brakel“. Als Erasmus+-Koordinatorin Kathrin Mattern diese Mail bekam, hatte sie zwischenzeitlich doch große Bedenken, ob die schwedische Gruppe überhaupt in Brakel ankommen würde. Doch tatsächlich erreichte die schwedische Gruppe vom ProCivitas Privata Gymnasium Uppsala, einem priavaten Gymnasium in der berühmten schwedischen Universitätsstadt Uppsala, am Montag, 5. Oktober 2026 pünktlich um 20.33 Uhr den Bahnhof in Brakel. Von dort ging es dann nach einem 45-minütigen Fußmarsch mit Koffern zum Haus Erlenhof in Brakel, wo die Gruppe übernachtete.
Zusammen mit 30 Schülerinnen und Schülern der EF mit Unterstützung von Herrn Kotula, unserem spanischen Fremdsprachenassistenten Herrn Calvo Astruc und Frau Mattern arbeitete die schwedische Gruppe am 6. und 7. Oktober 2026 zum Thema ”’Sustainable Development in the EU’ – How can we solve the climate crisis?” Dabei wurde erarbeitet, was Bürger, Städte und Unternehmen für die Umwelt tun können. Dafür wurde bereits vor dem Treffen ein sogenanntes “environmental personal file“ erstellt, in welchem jeder Teilnehmende davon berichtete, was er oder sie selbst für den Umweltschutz tut.
Am ersten Arbeitstag war für die Schweden dann schon wieder Zugfahren angesagt, nämlich in die Universitätsstadt Münster. Begrüßt von vielen Erstsemestern, welche mit lauter Musik und teilweise in Bärenkostümen ihre O-Woche feierten, stand dort ein SDG-Rundgang auf dem Programm. Die Teilnehmenden erfuhren hierbei, wie eine Stadt wie Münster sich für eine nachhaltigere, sozialere und ökologischere Welt einsetzt. An ausgewählten Orten im Altstadtbereich diskutierten die Teilnehmenden über Themen wie Klima(anpassung)/Wasser oder Textilien. Dabei erfuhr die Gruppe auch, wie sie sich selbst für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einsetzen können. Am Mittwoch besuchte die deutsch-schwedische Gruppe den Türklinkenhersteller FSB in Brakel, um dort beispielhaft zu erfahren, wie Unternehmen ihre Betriebe klimafreundlich aufstellen. Anschließend wurden diese Erfahrungen in deutsch-schwedischer Gruppenarbeit aufgearbeitet, indem die Gruppen ein nachhaltiges Mittagessen, ein nachhaltiges Alltagsprodukt sowie eine nachhaltige europäische Stadt entwickelten.
Und was denken die Schweden über ihr Erasmus+-Projekt in Deutschland? Das Zugfahren war sehr anstrengend, aber es hat sich gelohnt!
Was bleibt, ist eine Homepage mit den Ergebnissen des Erasmus+-Projektes (https://sites.google.com/view/uppsala-brede-2026/home) sowie die Vorfreude der deutschen Teilnehmenden auf die Fahrt nach Uppsala Ende Januar 2027.
Vi ses!
Kathrin Mattern
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