22.06.2026

3.⁠ ⁠Platz beim Science League Finale FoodConnect-Markt überzeugt Jury und Ministerium

Mit ihrem Projekt eines FoodConnect-Markts haben Schülerinnen und Schüler beim diesjährigen Finale der Science League in der DASA Dortmund einen herausragenden dritten Platz belegt – und damit alle Erwartungen übertroffen.

Ein schwieriger Start, ein triumphales Ende!
Der Tag begann alles andere als reibungslos: Zugausfälle und krankheitsbedingte Ausfälle machten die Anreise zur DASA in Dortmund zur ersten Herausforderung des Tages. Doch das Team ließ sich nicht entmutigen.
Begleitender Lehrer Herr Hinrichs, der kurzfristig und dankenswerterweise für den erkrankten Herrn Allroggen einsprang, schildert den Tag:
„Die Anfahrt war schwierig wegen des Bahnausfalls und der Krankheitsfälle. Aber die Location in der DASA war toll – eine nette, freundliche, wenn auch angespannte Atmosphäre. Beim Finale mit 15 teilnehmenden Teams haben wir nach dem Zusammenbau unseres eigenen FoodConnect-Markts – den wir im Auto transportiert hatten – die Fragen der Juroren beantwortet. Alle Teammitglieder konnten dabei einen Beitrag leisten.“

Das eigentliche Highlight folgte nach der Mittagspause: Dr. Dominik Paul, Abteilungsleiter für Politische Planung, Koordinierung und Weiterbildung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, ließ es sich nicht nehmen, das FoodConnect-Projekt noch einmal gesondert zu begutachten.
„In diesem Moment war uns klar, dass wir nicht auf einen der letzten Plätze landen würden. Aber dass wir uns sogar noch verbessern konnten und einen wirklich herausragenden dritten Platz erreicht haben – das hätten wir uns nicht träumen lassen.“

Am Ende des Tages stand das Team mit einem Pokal, einer Urkunde und 1.000 € Preisgeld in den Händen zufrieden bereit zur Heimreise. Schon zu Beginn der Veranstaltung hatte ein Mitarbeiter des Ausrichters zdi betont, dass im Grunde alle Teams Gewinner seien – allein schon dafür, es ins Finale geschafft zu haben.
„Das haben wir auch genauso wahrgenommen – aber mit Pokal und Preisgeld natürlich noch ein bisschen mehr.“
Es ist zu betonen: Das war eine Teamleistung in mehrfacher Hinsicht – nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Betreuer Herr Allroggen, Herr Hinrichs und Herr Plückebaum haben gemeinsam ein starkes Team gebildet.

Was die Schülerinnen und Schüler sagen:

„Es war ein toller Tag, mit dem richtigen Maß an Aufregung, Verzweiflung – weil irgendetwas doch nicht so lief wie geplant – und Spannung zum Ende hin. Die Zeit, die wir dafür aufgewandt haben, hat sich am Ende gelohnt: Wir haben ohne jede Erfahrung den 3. Platz gemacht. Und das Wichtigste: Das Essen war lecker!“

„Die Science League war ein einzigartiger Wettbewerb, bei dem wir praxisorientiert ein reales Konzept entwickeln durften. Über sechs Monate arbeiteten wir im Team und entwickelten unser Projekt kontinuierlich weiter. Dabei lief nicht immer alles glatt – aber gerade aus diesen Momenten haben wir nachhaltige Erfahrungen gesammelt. Wir haben gelernt, wie man ein solches Projekt angeht, wie wichtig strukturierte Organisation ist und dass Zeit oft knapper ist als gedacht. Bei all diesen Herausforderungen hätten wir niemals gedacht, am Ende auf dem Podium zu stehen. Das Projekt hat uns unfassbar viel Fleiß und Arbeit gekostet – aber am Ende hat es sich gelohnt und richtig Spaß gemacht. Bei der nächsten Science League sind wir auf jeden Fall wieder dabei!“

Wenn man die letzten Monate Revue passieren lässt…
… dann ist der dritte Platz beim Science League Finale mehr als eine Auszeichnung – er ist das Ergebnis von Monaten gemeinsamer Arbeit, echter Teamdynamik und dem Mut, auch dann weiterzumachen, wenn es mal nicht rund läuft. Die Science League hat gezeigt, was möglich ist, wenn Schülerinnen und Schüler praxisnah an realen Problemstellungen arbeiten – und dabei von engagierten Lehrkräften begleitet werden.
Wir sind stolz auf dieses Team. Und gespannt, was die nächste Science League bringt.

Text: Moritz Allroggen
Fotogalerie (öffnet sich beim Anklicken): Hubert Hinrichs, Bärbel Lüttig + weitere offiziell erstellte Fotos von der Veranstaltung